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KKKK: 2017 geht es weiter

Kleinkummerfeld KKKK: 2017 geht es weiter

Groß Kummerfeld-Kleinkummerfeld. Vor vollem Haus endeten die „Klein Kummerfelder Kuhstall Konzerte“ auf Hof Isemohr. 520 Besucher konnte Veranstalter und Intendant Thomas Mohr zum plattdeutschen Kaffeekonzert mit Yared Dibaba begrüßen. Insgesamt waren rund 2000 Zuschauer während der Veranstaltungswoche gekommen.

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Flotte Shantys und plattdeutsche Einlagen von TV-Entertainer Yared Dibaba, begleitet von den Schlickrutschern, gefielen dem Publikum.

Quelle: Emmy Seeburg-Jörke

„Der Sommer ist dann zu Ende“, erklärte Mohr locker von der Bühne herab. Der Ansturm hatte den Musikprofessor überrascht. Eiligst mussten weitere Bänke und Tische herbeigeschafft werden. Viele Besucher hatten ihre Klappstühle dabei. Eine lange Menschenschlange bildete sich vor der Kuchentheke. Die Helfer am Kaffee-Ausschank kamen der Nachfrage kaum hinterher. Die KKKK-typische familiär-legere Atmosphäre war von Beginn an zu spüren.

 Bevor Yared Dibaba und seine Musiker die Bühne betraten, wurde von den Besuchern schon rhythmisch geklatscht. Wer kein Plattdeutsch verstand, hatte schlechte Karten. Dibaba erklärte, er sei „Entwicklungshelfer für Plattdütsch“. Der charmante Entertainer hatte im Nu das Publikum und besonders die Damen auf seiner Seite. Da machte es nichts, dass seine Döntjes auch mal schlüpfrig waren. Dibaba und die jungen Sänger verbreiteten mit flotten Shantys Seemannsstimmung.

 KKKK-Veranstalter Mohr und Co-Intendant Hans-Jürgen Schippmann zeigten sich mit den Kuhstall-Konzerten zufrieden. 2000 Besucher waren zu den sieben Veranstaltungen im und vor dem ehemaligen Kuhstall gekommen. Der Start mit dem Eröffnungskonzert des Lübecker Salonensembles und dem Jazzfrühschoppen, beide im Freien, sei wegen des schlechten Wetters mühsam gewesen, sagte Schippmann. Zwei besonders schöne Abende waren für ihn das A-cappella-Konzert mit vier ehemaligen Mitgliedern der Chorknaben Uetersen und der Irish-Folk-Abend mit „The Stokes“. Höhepunkt war der Jubiläumsliederabend mit Tenor Thomas Mohr und Pianist Thomas Palm. Wie bei der Premiere im Jahr 1996 trugen sie Lieder und Balladen Carl Loewes vor.

 Die Konzertreihe wird 2017 fortgesetzt, waren sich Mohr und Schippmann einig. In welcher Form, sei offen. „Vielleicht wieder einmal ein Meisterkursus“, sinnierte Mohr. „Ich bin immer für Veränderungen und könnte mir auch mehr Kammermusik im Kuhstall vorstellen.“ Wenn in Kleinkummerfeld aufgeräumt ist, reist der Helden-Tenor Thomas Mohr nach Minden. Beim Richard-Wagner-Verband bereitet er sich als Siegmund aus der„Walküre“ auf die Premiere am 9. September im Stadttheater vor.

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