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Musik - nicht im Mainstream

Kleinkunst in Bad Segeberg Musik - nicht im Mainstream

Die Kleinkunst-Bühne Bad Segeberg veranstaltet nicht alltägliche Konzerte. Die Musiker, die im Schützenhof an der Dorfstraße 86 auftreten, eint trotz verschiedener Stilrichtungen, dass ihr Repertoire nicht zum Mainstream gehört. Vier Auftritte gibt es im ersten Halbjahr

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Die Roaring Folk Company kommt aus Hamburg. Die Band bestreitet das Auftaktkonzert der Kleinkunstbühne am 13. Februar.

Quelle: Privat

Bad Segeberg. „Wir wollen Nischen füllen“, betont Uwe Harm aus Daldorf, der der Kleinkunst-Bühne vorsteht und sich um die Konzerte kümmert. Die Nischen sind Genres wie Jazz, Salonmusik, französischer Chanson und Tango, neuerdings auch Country und Blues.

 Mit letzteren beiden Stilen werden auch jüngere Zuhörer angesprochen. Generell kommen nach Harms Angaben durchschnittlich 50 bis 60 „etwas ältere“ Gäste zu den Konzerten. Nicht allzu viele, aber um die Veranstaltungen kostendeckend anbieten zu können, reiche das, sagt Harm. Denn die Kleinkunst-Bühne, die aus dem Segeberger Jazzclub hervorging, einer Interessengemeinschaft von rund 70 Personen, ist ein „Non-Profit-Unternehmen“: „Wir wollen gar nicht unbedingt Gewinne einfahren“, betont Harm. Im Vordergrund stehe, den Leuten gute Musik zu bieten.

 Und so arbeitet Harm eng mit Jürgen Dill, dem Betreiber des Schützenhofes, zusammen. Acht Veranstaltungen gibt es im Jahr, und viele Künstler mögen die Kalkbergstadt und ihr Publikum so sehr, dass sie wiederkommen, so zum Beispiel die französisch-deutsche Band Le Clou oder lokale Größen wie die Gruppe Jazz’n‘Five.

 Die Akustik in dem Saal sei sehr gut, lobt Vorsitzender Harm. Um Konzerte in optimalem Licht bieten zu können, soll demnächst eine Bühnenlichtanlage angeschafft werden – „mit LED-Licht, das ist lange nicht mehr so teuer wie die Anlagen früher“, betont der Daldorfer. Bei solchen Anschaffungen und auch bei den Gagen helfen Sponsoren. Drei Firmen beteiligen sich regelmäßig. Freuen würde sich die Kleinkunst-Bühne dennoch über mehr Unterstützer.

 

 Das Programm

 

 Vier Konzerte sind fürs erste Halbjahr geplant. Beginn ist jeweils um 20 Uhr; Eintrittskarten gibt es nur an der Abendkasse.

 Sonnabend, 13. Februar. Die Roaring Folk Company aus Hamburg bietet groovigen Country mit zwei Sängerinnen und viel Humor. Die Band, die bereits bei der Kleinkunst-Bühne zu Gast war, begeisterte bei ihrem damaligen Auftritt im Publikum auch Line-Dancer (Eintritt 10 Euro).

 Freitag, 4. März. Von Swing, Bossa Nova und Funk bis zu jazzigen Interpretationen bekannter Popsongs bietet das Rita Gäbler Quintett. Zur Gruppe gehören neben Sängerin Gäbler noch Gabriel Koeppen (Saxophon), Bogdan Szczawinski (Klavier), Kai Stemmler (Bass) und Tim Gildenast (Schlagzeug; 10 Euro).

 Freitag, 18. März. Der deutsche Sänger Dieter Lang hat seinen Wohnsitz nach Mallorca verlegt und sorgt dort im Sommer für Stimmung. Im Winterhalbjahr tourt er gern durch Deutschland; in diesem Jahr macht er auch in Bad Segeberg Station. Er bietet tanzbare Musik unter dem Motto „Country & more“, das auch bekannte Rock-Nummern enthält (12 Euro).

 Freitag, 29. April. Die Band Jazz’n‘Five spielt seit mehr als 25 Jahren zusammen und ist vielen Segebergern wohlbekannt. Sie stellt ihr Programm „The Duke, The Count, The King“ vor mit Songs der drei Swing-Legenden Duke Ellington, Count Basie und Benny Goodman, arrangiert für kleine Besetzung (bei diesem Konzert wird ein Hut herumgehen).

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