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Kleinste Bank ist auf Kurs

Stuvenhütten Kleinste Bank ist auf Kurs

Gerade kleine Banken trifft die derzeitige Niedrigzinsphase besonders hart. Sie geht auch nicht spurlos an der nach Bilanzsumme kleinsten der 1019 Raiffeisenbanken Deutschlands vorbei, der Raiba Struvenhütten. Noch sieht die Geschäftsführung alles im grünen Bereich.

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Henning Pöhls (links) löst Wolfgang Mohr als Vorstand der Raiba Struvenhütten zum Jahresende ab.

Quelle: Ulrike Bundschuh

Struvenhütten. „Wir sind auf ordentlichem Kurs für 2016, auch wenn die Zinsperspektive schlechter als der Milchpreis ist“, sagte Geschäftsführer Heinz-Egon Behn auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung in Gerth`s Gasthof. Die Mitgliederzahl der Bank, die es schon seit 111 Jahren gibt, ist mit 363 auf demselben Niveau wie 2013 und gegenüber 2014 leicht gestiegen. Die Anzahl der Sparkonten ging dagegen von 569 (in 2014) auf 538 im vergangenen Jahr zurück; die Spareinlagen betrugen rund 1,9 Millionen Euro.

 „Wir wollen im Geschäftsgebiet bleiben, nicht auf Teufel-komm-raus wachsen und sind mit der bisherigen konservativen Linie gut gefahren“, sagte Geschäftsführer Behn. Angesichts der angespannten Zinssituation wurde die Dividende einstimmig auf 3 Prozent gesenkt. Aufsichtsrat und Vorstand wurden von den anwesenden 46 Mitgliedern einstimmig Entlastung erteilt.

 Auffällig ist ein Anstieg der Personalkosten, bedingt durch die Doppelbesetzung im Vorstand. Da Wolfgang Mohr nach 34 Jahren bei der Struvenhüttener Raiffeisenbank Ende dieses Jahres in den Ruhestand treten wird, arbeitet sich seit 1. Juli 2015 sein Nachfolger, Henning Pöhls, in die Position ein. Das ist eine Vorschrift des Bundesamtes für Finanzen und führte zu höheren Personalausgaben in 2015 und 2016. Der 43-jährige Familienvater Pöhls, der in seiner Freizeit gerne zur Jagd geht, ist Ur-Struvenhüttener und freut sich auf seine Aufgabe: „Ich bin kein Genossenschafts-Gewächs. Es war schon eine einschneidende Entscheidung, nach 24 Jahre bei der Sparkasse Südholstein die Institutsgruppe zu wechseln und vom Spezialisten zum Allrounder zu werden. Aber bisher gab es noch keinen Tag, an dem ich diese Entscheidung bereut hätte.“ Der scheidende Vorstand Mohr freut sich schon auf die viele Freizeit, die er seiner Frau und dem Garten widmen möchte. Seine Gattin Renate hat schon eine Liste gemacht mit Aufgaben, „die schon immer mal gemacht werden sollten“.

 Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr um rund 50000 Euro auf 15,52 Millionen Euro, der Bilanzgewinn hingegen stieg um 900 auf 30000 Euro.

 Hermann Husmann wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Genossenschaftsbank geehrt.

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