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Tätlicher Streit in Flüchtlingsunterkunft

Körperverletzung Tätlicher Streit in Flüchtlingsunterkunft

Am Mittwochmittag sind in der Landesunterkunft Boostedt drei Flüchtlinge aneinander geraten und haben sich durch Schläge mit Fäusten und Gegenständen gegenseitig verletzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen die Tatverdächtigen.

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Am Mittwochmittag sind in der Landesunterkunft Boostedt drei Flüchtlinge aneinander geraten und haben sich durch Schläge mit Fäusten und Gegenständen gegenseitig verletzt.

Quelle: Imke Schröder

Boostedt. Eine in der Nähe befindliche Polizeistreife war schnell zur Stelle konnte aber auch mithilfe von Security-Bediensteten die streitenden Parteien zunächst nicht voneinander trennen. Der Streit zwischen den Männern war in der Kantine der Landesunterkunft entstanden und hatte zur Folge, dass sich sofort eine größere Personengruppe um die Streitenden gebildet hatte. In dieser unübersichtlichen Situation und in Anwesenheit der Polizeibeamten ging einer der beiden Flüchtlinge plötzlich mit einem Aschenbecher (Porzellan) auf seinen Kontrahenten zu und schlug diesen gegen den Kopf seines Widersachers. Dieser wiederum griff nach einem Becher und schlug damit zurück.

Erst unter der Androhung von Pfefferspray ließen die Beschuldigten voneinander ab und konnten schließlich fixiert und in Handfesseln ruhig gestellt werden.

Mit jeweils stark blutenden Wunden wurden zwei Beschuldigte in Krankenhäuser behandelt. Nach der medizinischen Versorgung wurden die Männer in unterschiedliche Einrichtungen verlegt.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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