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Das Rentier gerockt

Mühle in Bad Segeberg Das Rentier gerockt

Am Ende gab es minutenlangen und vor allem verdienten Applaus von den gut 250 Besuchern. Mit einem abwechslungsreichen Mix aus Rock, Pop und Soul begeisterten 35 junge Musiker-Talente beim Jahreskonzert im Festsaal der Mühle. Und „Rock das Rentier“, so das Motto des Konzerts, wurde dem Namen auch wirklich gerecht.

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Getreu dem Mottos der Veranstaltung rockte auch das Rentier während des Auftritts des Rock-Pop Chors der Kreismusikschule auf der Bühne des großen Saals in der Jugendbegegnungsstätte Mühle.

Quelle: ach

Bad Segeberg. Die jungen Nachwuchskünstler des Rock-Pop-Chors der Kreismusikschule Segeberg und der Gruppe Mountain Soul Unit sowie die beiden Solisten Brandon Seibert aus Leezen und der afghanische Flüchtling Masud Rahimi aus Bad Segeberg schafften es, das Publikum im wahren Sinn des Wortes zu rocken. „Klasse, toll, Zugabe“, tönte es immer wieder aus den dichten Reihen der Gäste. Und auch die jungen Akteure hatten spürbaren Spaß an den positiven Reaktionen auf ihre musikalischen Beiträge. Gemeinsam organisiert hatten das Konzert das städtische Jugendzentrum Mühle, das kirchliche Musikprojekt „Musikberg“, der Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg und die Flüchtlingshelferinitiative „alleineinboot“.

 Das galt gleichermaßen für Thomas Minnerop, den Leiter der Jugendbegegnungsstätte Mühle. „Das war wirklich der komplette Wahnsinn; alle Musiker und auch die Gäste waren absolut in Hochform – ein in jeder Hinsicht gelungenes Event“, freute sich Minnerop. Sein ganz besonderer Dank galt auch den Mitgliedern des Lions Clubs Segeberg, die einen Teil der Bühnentechnik gesponsert hatten. Richtig emotional wurde es dann allerdings zum Schluss nach dem Auftritt der Soulband Mountain Soul Unit.

 Denn für Jan Simowitsch, den langjährigen musikalischen Leiter und Kopf der Musikerformation, war es der letzte gemeinsame Auftritt mit der durch ihn maßgeblich geprägten Gruppe. Der Bad Segeberger Kirchenmusiker tritt im März kommenden Jahrs seine neue Stelle als Referent für Popularkirchenmusik bei der Nordkirche in Hamburg an. Im Anschluss an die letzte Zugabe flossen nicht nur bei Simowitsch selbst, sondern auch bei zahlreichen seiner musikalischen Schützlinge und langjährigen Wegbegleiter reichlich Tränen. Ebenso wie bei vielen weiblichen Fans nach dem Soloauftritt des 21-jährigen Leezeners Brandon Siebert, einem Urgewächs der Mühle, der das Publikum mit einer stimmgewaltigen und sehr emotional vorgetragenen Interpretation der gefühlvollen Ballade „The heart of life“ von John Mayer zu einem überwältigenden Beifallssturm hinriss.

 Glücklich war auch die Gymnasiastin Svenja Polonji, stellvertretende Vorsitzende der Bad Segeberger Flüchtlingshilfe-Organisation „alleineinboot“, deren mittlerweile mehrfach ausgezeichnete Verein, wie bereits im letzten Jahr, einen Teil des Reinerlöses aus der Veranstaltung erhalten wird. „Das war wirklich eine tolle Party. Vielen Dank an alle Beteiligten“, sagte Svenja Polonji. Kurz vor 23 Uhr endete das tolle Konzert der jungen Musiktalente.

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