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Autonom fahrender E-Bus für Wahlstedt

Kreis Segeberg Autonom fahrender E-Bus für Wahlstedt

„Der Betrieb eines automatisiert fahrenden Kleinbusses in Wahlstedt ist möglich und verkehrlich sinnvoll darstellbar.“ Zu diesem Fazit kommt eine Machbarkeitsstudie, der der Umweltausschuss des Kreises Segeberg wohlwollend zur Kenntnis nahm.

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Der E-Bus würde autonom zwischen Bahnhof Wahlstedt, Markt und dem Westen der Stadt pendeln.

Quelle: privat/Büro autobus

Wahlstedt. Bevor der Bus starten kann, müsste die Fahrstrecke zwischen Bahnhof, Rendsburger Straße, Markt, Waldstraße, Kronsheider Straße und Klaus-Groth-Weg baulich aufgerüstet werden. Außerdem sind technische Fragen, die Fahrt über die Gleise der Nordbahntrasse und die Finanzierung zu klären. Zunächst berät außerdem der Planungsausschuss von Wahlstedt am Montag, 9. Oktober.

Fördertöpfe anzapfen

Die Kreisverwaltung wurde vom Kreisumweltausschuss aber schon mal gebeten, mögliche Fördertöpfe zu finden und bis zur nächsten Sitzung ein Finanzierungskonzept vorzulegen. „Grundsätzlich sind wir positiv gestimmt“, sagt Ausschussvorsitzender Arne Hansen (Grüne).

Fahrer als Nothelfer muss an Bord sein

Die Studie des „Büros Autobus“, die Bau-Ingenieur Holger Michelmann aus Berlin vorstellte, schlägt eine Stadttrasse vor, die in mehreren Schritten eingeführt würde. Das Fahrzeug soll zwölf Stunden am Tag und nur mit Strom fahren, ohne Lenkrad und ohne manuell bedienbare Bremse.

Zunächst wird aus rechtlichen Gründen auch immer ein Fahrtbegleiter an Bord sein müssen, der in Notfällen das System übersteuert. Der Sachverständige schätzte die Umsetzungsphase auf drei Jahre.

Von Klaus J. Gerrit und Harm Sponholz

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