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Buchholz beharrt auf A20 als Südumgehung

Klein Gladebrügge Buchholz beharrt auf A20 als Südumgehung

Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) fährt bei der A20-Planung trotz aller angebotenen Vermittlungsgespräche mit Klägern wie Klein Gladebrügge und den Naturschutzverbänden einen strikten Kurs. Er will im Bereich Bad Segeberg (Abschnitt 3) an der umstrittenen „Nahen Südumgehung“ festhalten.

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Bislang endet die A20 von Lübeck kommend vor den Toren Bad Segebergs. Sie soll später einmal bis zur Elbquerung bei Glückstadt weitergebaut werden.

Quelle: Carsten Rehder

Bad Segeberg. Für vergangenen Montag hatte Buchholz die Gemeinde Klein Gladebrügge zu einem Gespräch nach Kiel eingeladen. Allenfalls über Verbesserungen beim Lärmschutz will Buchholz mit sich reden lassen.

Bürgermeister hält an Kritik fest

Bürgermeister Arne Hansen hält die Planung weiterhin für fehlerhaft. Das Land habe nicht ergebnisoffen geprüft. Auch dürfe nicht eine Autobahn in Hochlage 45 Meter am Wohngebiet des Dorfes vorbeiführen. Hinzu komme eine verschärfte Problematik mit den Autoabgasen. Wie sich beim Diesel-Skandal gezeigt habe, stießen viele Fahrzeuge wesentlich mehr Emissionen aus als bislang gedacht.

Familien klagen gegen A20

Unterdessen formiert sich Widerstand auch gegen die im Sommer erteilte Baugenehmigung für die Strecke Wittenborn-A7 (Abschnitt 4). Zwei Familien, deren Flächen für die Trasse enteignet werden sollen, haben Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht eingereicht.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
Segeberger Zeitung

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