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Dorfhäuser müssen anders heizen

Kreis Segeberg Dorfhäuser müssen anders heizen

Viele Gemeinden im Kreis Segeberg müssen neu planen: Wer öffentliche Gebäude errichtet oder umbaut, hat künftig vermehrt auf ökologische Bauweise zu achten. In vielen Fällen wird der Betrieb von Gas- oder Ölheizungen, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten, nicht mehr möglich sein.

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In Reinsbek (Pronstorf) wird eine neue Dorfkultur- und Freizeitstätte gebaut.

Quelle: Gerrit Sponholz Repro

Kreis Segeberg. Stattdessen kommen nur noch Pelletheizungen oder Abwärme aus Biogasanlagen in Frage. Grund ist die Energieeinsparverordnung des Bundes von 2014. Die Gemeinde Pronstorf muss für den Bau des Kulturhauses im Ortsteil Reinsbek wohl umplanen.

Kreis genehmigt Gas- oder Ölheizung nicht

Bislang war eine Gasheizung vorgesehen. Die erklärte das Kreisbauamt für nicht genehmigungsfähig. Es müssen also Alternativen her. Weil sich keine Biogasanlage in der Nähe befindet, muss Pronstorf nun wohl eine Pelletheizung einbauen.

Die Gemeinde hatte auf eine Ausnahmegenehmigung gehofft. Denn das neue Dorfgemeinschaftshaus in Reinsbek soll nur zeitweise genutzt werden. Für das Kreisbauamt ist dies kein Grund. Es zähle letztlich die Gebäudestruktur. Ziel sei es, die Gebäude möglichst klimaschonend und energiesparend zu betreiben. Die Vorschriften würden auch für den privaten Häuslebauer gelten.

Gemeinden planen neu

Andere Amtsgemeinden haben reagiert. Das neue Bildungszentrum in Fahrenkrug soll mit Wärme aus einer Biogasanlage geheizt werden. Das neue Dorfhaus Weede wird eine Pelletheizung erhalten.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
Segeberger Zeitung

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