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Feuerwehren können jetzt besser funken

Kreis Segeberg Feuerwehren können jetzt besser funken

Polizei und Rettungsdienste arbeiten schon länger damit, jetzt sind auch die über hundert Segeberger Feuerwehren komplett ausgerüstet. Seit Anfang März funken sie digital, nicht mehr analog. Die Technik bietet viele Vorteile bei der Arbeit. Funklöcher gibt es aber auch im digitalen Netz.

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Matthias Struck leitet die Digitalfunk-Servicestelle in der Kreisfeuerwehrzentrale Bad Segeberg. Er verteilte fast 2400 Digitalgeräte an die Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschützer im Kreis Segeberg.

Quelle: Gerrit Sponholz

Kreis Segeberg. Etwa im Segeberger Forst, bei Nahe und Struvenhütten, sagt Matthias Struck. Er leitet die Digitalfunk-Servicestelle in der Kreisfeuerwehrzentrale. „Bei dem Projekt geht es jetzt an die Nachjustierung.“ Denkbar wäre etwa, dass das landesweite Netz von 160 Masten, den Basisstationen, erweitert wird, um die Funklöcher zu stopfen. „Manchmal reicht es auch, eine Sektorantenne am Mast nur ein wenig neu auszurichten.“

Kanäle überschneiden sich nicht mehr

Der Digitalfunk bringt Vorteile. Er ist abhörsicher. Die Feuerwehren müssen sich nicht mehr wie beim Analogfunk bei ihren Einsätzen auf maximal vier Kanäle beschränken. Jetzt sind viele Rufgruppen möglich. So funken nur diejenigen Feuerwehrleute miteinander, die auch in einer Arbeitsbeziehung stehen.

Im Digitalfunk rauschen die Leitungen nicht mehr. Die Basisstationen können bei Stromausfall notfalls auch mit Notstromaggregaten betrieben werden. Auf das Display können auch Kurznachrichten gesandt werden. Selbst eine Ortung des Geräte wäre technisch möglich.

2364 Geräte ausgeliefert

Seit September 2015 lieferte Struck 2364 Geräte an die 115 Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschützer aus.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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