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Geflügelpest: Weitere Sperrbezirke

Kreis Segeberg Geflügelpest: Weitere Sperrbezirke

Die Geflügelpest ist zurück im Kreis Segeberg. Das Influenza-A-Virus wurde bei zwei Vögeln festgestellt, die in Bad Segeberg und Itzstedt gefunden wurden. Dort wurden jetzt Sperrbezirke eingerichtet. Beobachtungsgebiete reichen nun  fast durchgängig von Henstedt-Ulzburg und Kayhude bis Wahlstedt und Nehms.

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Um den Großen Segeberger See sowie um den Itzstedter See wurden Sperrbezirke eingerichtet.

Quelle: dpa

Bad Segeberg. Um die Fundorte herum wurde ein Gebiet mit einem Radius von mindestens drei Kilometern als Sperrbezirk und ein weiteres mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern als Beobachtungsgebiet festgelegt.

Bereits am Donnerstag wurde nach dem Fund einer mit dem Influenza-A-Virus Infizierten Möwe um Bad Segeberg der Sperrbezirk I eingerichtet. Dazu zählen die Kreisstadt, Högersdorf, Klein Gladebrügge, Klein Rönnau, Schackendorf, Stipsdorf, Rohlstorf und Weede.

Im Beobachtungsgebiet liegen die Stadt Wahlstedt und die Gemeinden Daldorf, Rickling (Amt Boostedt-Rickling); Bark, Bebensee, Buchholz, Fredesdorf, Groß Niendorf, Kükels, Leezen, Mözen, Neversdorf, Schwissel, Todesfelde, Wittenborn (Amt Leezen); Bahrenhof, Blunk, Bühnsdorf, Dreggers, Fahrenkrug, Geschendorf, Groß Rönnau, Krems II, Negernbötel, Nehms, Neuengörs, Schieren, Traventhal, Wakendorf I, Wensin, Westerrade (Amt Trave-Land I); sowie Teile von Pronstorf, Rohlstorf und Weede (Amt Trave-Land II).

Nach dem Fund eines mit der Geflügelpest infizierten Silberreihers am Itzstedter See sind Teile des Amts Itzstedt zum Sperrbezirk erklärt. Das betroffene Gebiet reicht nach Informationen des Kreises im Radius von drei Kilometern um den Fundort. Der Sperrbezirk II umfasse die Gemeinden Oering, Nahe und Itzstedt. Außerdem betroffen seien Teile der Gemeinden Sülfeld. Im Amt Kisdorf reicht das Sperrgebiet nach Auskunft der Kreisverwaltung in Teile der Gemeinden Sievershütten, Kisdorf und Wakendorf II.

Um eine Ausbreitung der Seuche zu vermeiden, ist zudem ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometern um den Fundort eingerichtet worden. Betroffen sind Kayhude, Seth, Hüttblek, Kattendorf, Struvenhütten, Stuvenborn, Winsen, Hartenholm und Henstedt-Ulzburg.

Eine entsprechende „Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest“ veröffentlichte die Kreisverwaltung.  Gehaltene Vögel dürften nun einstweilen im unmittelbaren Sperrbezirk nicht mehr aus den jeweiligen Beständen, im Beobachtungsgebiet nicht aus dessen Geltungsbereich gebracht werden. „Halter von Hunden und Katzen müssen zudem sicherstellen, dass die Tiere dort nicht mehr frei herumlaufen“, unterstrich die Sprecherin.

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