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Mehr Geld für Sport und Volkshochschulen

Kreis Segeberg Mehr Geld für Sport und Volkshochschulen

In Geberlaune zeigte sich der Kreisbildungsausschuss. Für 2017 sollen Zuschüsse für Sport, Kultur und Volkshochschulen erhöht werden. So verdoppelt der Kreis seinen jährlichen Zuschuss für Investitionen in Sportstätten auf 480000 Euro pro Jahr. Für die Volkshochschulen sind 128000 Euro geplant.

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Sportler Henning Sarau verfugt den Sturz. Er hilft mit bei der Erweiterung des Sportlerheims in Rickling. 250
000 Euro kostet der Anbau. 36 Prozent erbringt der SV Rickling in Eigenleistung. Ein Viertel der förderfähigen Kosten zahlt der Kreis als Zuschuss (44
400 Euro). Seit einem Jahr arbeitet immer ein Dutzend Sportler fast jeden Sonnabend auf der Baustelle. Gebaut werden Umkleidekabinen sowie sanitäre Anlagen. Im Frühjahr soll der Bau fertig sein. Der Verein hat knapp 500 Mitglieder, darunte

Quelle: privat

Kreis Segeberg. „Sonst müssten viele angemeldete Projekte weit gestreckt werden“, sagt Ausschussvorsitzender Christoph Lauff (CDU) zum Sportstätten-Zuschuss. Der Kreissportverband (KSV) hat eine Liste jener Projekte vorgelegt, die 2017 weiter oder erstmals gefördert werden sollen. Die Vorhaben zusammenzustellen, hatte der Kreis dem KSV übertragen. 20 bis 26 Prozent der förderfähigen Baukosten zahlt der Kreis.

 So plant der Reit- und Fahrverein Boostedt den Bau eines Pferdestalls, Leezener SC und TuS Teutonia Alveslohe jeweils ein Kunstrasenspielfeld. Eine Zwei-Feld-Sporthalle ist in Sievershütten geplant. Saniert werden soll die Leichtathletikanlage am Schäferberg in Bad Bramstedt, die Schulsporthalle in Boostedt, das Dach der Tennishalle des TC Alsterquelle und die Sporthalle in Trappenkamp. Außerdem werden bereits laufende Projekte wie die Erweiterung des Sportlerheims Rickling weiter unterstützt.

 Auch für 2018 haben die Sportvereine Pläne, über die der Kreis aber noch nicht beraten hat. Norderstedt schiebt den Bau von zwei oder drei Dreifeldhallen an. Zwei neue Kunstrasenplätze und eine Sanierung sind in Henstedt-Ulzburg geplant, in Bad Bramstedt eine Flutlichtanlage, in Oering die Sanierung der Sporthalle und eine neue Steganlage beim Segeberger Ruderclub.

 Mehr Geld als bislang erhalten auch die 14 Volkshochschulen (VHS) im Kreis Segeberg. Vor allem bei den vier hauptamtlichen VHS wird aufgestockt. Sie haben mehr zu tun, weil sie viele Flüchtlinge ausbilden, etwa in Sprachkursen. Der jährliche Kreiszuschuss wird von 85000 Euro auf rund 128000 Euro erhöht, teilte Lauff mit. Dies ist sogar etwas mehr als die VHS gewünscht hatten und deutlich mehr als die 105000 Euro, die die Kreisverwaltung vorgeschlagen hatte. „Wir wollten politisch ein Zeichen setzen“, sagt Lauff. Denn die Volkshochschulen leisteten derzeit eine wichtige Aufgabe bei der Flüchtlingsausbildung.

 Genehmigt wurde auch ein 1000 Euro-Zuschuss für das Chorfest „Segeberg singt“ im Juni 2017, das Detlef Dreessen aus Bad Segeberg ehrenamtlich organisiert. Zusätzliche sozialpädagogische Assistenten verstärken die Teams in den Förderzentren des Kreises, die Schüler mit geistiger Behinderung ausbilden.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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