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Müllgebühr 2018 bis zu 28 Prozent teurer

Kreis Segeberg Müllgebühr 2018 bis zu 28 Prozent teurer

Nach fünf Jahren verändert der Wege-Zweckverband (WZV) im Kreis Segeberg seine Preise für die Müllabfuhr. Je nach nach Abholrhythmus sowie nach Zusammenstellung und Tonnengröße für Bioabfall, Restmüll und Altpapier steigen die Gebühren um bis zu 28 Prozent, manche Tarife sinken um bis zu 4 Prozent.

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Der Wege-Zweckverband entsorgt im Kreis Segeberg (außer Norderstedt) unter anderem den Bioabfall, den Restmüll und das Altpapier.

Quelle: Wege-Zweckverband

Bad Segeberg. Allerdings hinkt der Vergleich ein wenig. Denn die seit 2013 unverändert geltenden Gebührensätze waren fünf Jahre lang subventioniert worden und deshalb niedriger gewesen, als sie nach den Kosten hätten sein müssen. Der Grund: Der WZV hatte über die fünf Jahre Rücklagen aus früheren Müllgebühreneinnahmen von 4,5 Millionen Euro abgetragen.

Frühere Subvention verfälscht Preisvergleich

Mit anderen Worten: Gefühlt ist die Preiserhöhung mitunter happig. Aber ohne die frühere Subventionierung der Gebühren lägen die Veränderungen ab 2018 nur zwischen plus 8 Prozent und minus 13,1 Prozent.

Die Veränderungen für die 41 verschiedenen Tarife müssen noch von der Verbandsversammlung des WZV im Dezember beschlossen werden. Darin sitzen die Vertreter der 94 Gemeinden und Städte, die den WZV tragen.

WZV macht mit Müllgebühr keinen Gewinn

Wirtschaftsberater Matthias Kossyk betonte, es würden nur Kosten gedeckt. Der WZV erziele keinen Gewinn und produziere kein Minus mit den neuen Gebühren. Alle Kosten und Erträge seien bis ins Detail erhoben, geprüft und auf jede Tonnenkombination einzeln heruntergerechnet worden.

In zehn Fällen sinkt die Gebühr im Vergleich zum jetzigen Preis, in 31 Fällen steigt sie.

Mit der Müllgebühr finanziert der WZV nicht nur die Tonnenentleerung, sondern auch die Entsorgung von Schadstoffen, Strauchgut und Sperrmüll.

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