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Neue Müllgebühren ab 2018

Kreis Segeberg Neue Müllgebühren ab 2018

Ab Januar 2018 müssen die Haushalte im Kreis Segeberg (ohne Norderstedt) mehr für ihre Müllentsorgung bezahlen. Bei nur wenigen Enthaltungen stimmten die 80 anwesenden Bürgermeister der 94 Trägerkommunen des Wege-Zweckverbandes nach kurzer Diskussion im Bürgerhaus Alveslohe zu.

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Der Wege-Zweckverband wird von 94 Gemeinden und Städten des Kreises getragen. Der Hauptsitz ist in Bad Segeberg. Der WZV hat gut 300 Beschäftigte.

Quelle: Gerrit Sponholz

Kreis Segeberg. Der WZV ist zuständig für die öffentliche Entsorgung von Restabfall, Biomüll und Altpapier, beauftragt vom Kreis Segeberg. Unter 41 Kombinationen verschiedener Tonnengrößen und Entleerungsrhythmen können die Privathaushalte wählen. Bei den vier meistgenutzten steigen die Gebühren ab 2018 für die kommenden drei Jahre um 14 bis 16 Prozent. WZV-Chef Jens Kretschmer nannte als einen Grund für den Anstieg höhere Personalkosten. 

Bisherige Preise waren subventioniert

Allerdings hinkt der Vergleich. Zuletzt hatte der WZV niedrigere Gebühren erheben können, weil es Rücklagen gab. Sie sind jetzt aufgezehrt. Ohne die zurückliegende Ermäßigung läge der Gebührensprung ab 2018 nur bei 3 bis 4 Prozent. WZV-Chef Kretschmer kündigte an, der WZV werde die Kunden detailliert informieren.

Die Bürgermeister sahen die Anhebung gelassen. „Fünf Jahre lang waren die Gebühren konstant“, sagte Dietrich Herms (Klein Rönnau). Da sei ein Preissprung von über 10 Prozent nachvollziehbar, zurückgerechnet etwa plus zwei Prozent pro Jahr.

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