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Kreis Segeberg Werbung fürs Grüne

Das höchste Vollholzbauwerk Deutschlands, der zweitgrößte Wald Schleswig-Holsteins, Störche und Wildtiere gemeinsam auf einem Gelände: Diese und viele weitere schöne und besondere Flecken bietet der Kreis Segeberg. Mit einer neuen Kampagne wirbt die Metropolregion für „99 Lieblingsplätze im Grünen“ – darunter fünf im Kreis Segeberg.

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Werben für Tagesausflugsziele im Kreis Segeberg: Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bonse, Oliver Mau von der Geschäftsführung der Metropolregion Hamburg, Tippgeberin Anke Stoltenberg von Hof Hohlegruft, Landrat Jan Peter Schröder, Ulrich Graumann von der Kreiswirtschaftsentwicklungsgesellschaft und Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck vom Wildpark Eekholt.

Quelle: Gerrit Sponholz

Kreis Segeberg. Entlang der Osterau sind dies der Teamtower im Erlebniswald Trappenkamp mit zwei Plattformen in 25 und 12 Metern Höhe sowie einer Seilbahn, der Segeberger Forst mit Rad-, Wander- und Reitwegen vom Wahlstedter Parkplatz am Alten Barker Weg aus, der Wildpark Eekholt mit 67 Hektar für Wildtiere, Störche sowie Falknerei und die Osterauinsel in Bad Bramstedt, ein idyllischer Fleck zum Entspannen mitten im Stadtzentrum. Ergänzt wird das Quintett durch den Quaaler Ehrgarten (Rohlstorf), eine romantischen Gartenanlage mit Café.

 Landrat Jan Peter Schröder machte am Montag während der Präsentation im Segeberger Forst bei Wahlstedt keinen Hehl aus der Motivation: Er möchte möglichst viele Tagestouristen aus Hamburg und Umgebung in den Kreis Segeberg locken. Allein die Stadt Hamburg setze jedes Jahr rund 6,5 Milliarden Euro mit Tagestouristen um. „Davon wollen wir ein Stück abhaben.“ Hamburgern müsse deutlich gemacht werden: Die Welt höre nicht an der Stadtgrenze auf, und es gebe auch andere schöne Gebiete als die Nordsee- und Ostseeküsten. Viel näher lägen Oasen der Entspannung im Kreis Segeberg, auch für die Segeberger selbst natürlich. „Das sind hidden diamonds, versteckte Diamanten.“ Alle Ziele seien gut erreichbar, meist sogar mit dem Rad.

 Oliver Mau von der Geschäftsführung der Metropolregion Hamburg und Umland bestätigt, dass für die Metropolbewohner die Hansestadt und die Küstenregionen erste Ausflugsziele seien, seltener das Zwischenland wie der Kreis Segeberg. Allein 68 Millionen Tagesausflüge würden die Metropolbewohner pro Jahr unternehmen.

 Zu den lohnenswerten Zielen zählte Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bonse auch den Segeberger Forst. Er sei 4500 Hektar groß und biete viele Wanderwege. „Hier kann man entschleunigen.“ Zeugnisse der Zeitgeschichte befinden sich im Wald bei Wahlstedt mit den Resten eines ehemaligen Waffenarsenals der Nazis. Es gebe Trimm-dich-Pfade und kostenfreie Parkplätze. Auch er betonte, wie wichtig Tagestouristen seien. Sie brächten eine Wertschöpfung von durchschnittlich 70 Euro mit sich. Außerdem stünden der Gesundheitsregion Segeberg möglichst viele Ausflugsziele gut zu Gesicht.

 Ulrich Graumann, Chef der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises, kennt auch die Grenzen des Möglichen. Es gehe nicht darum, den Massentourismus hierher zu lenken. Aber Tagestouristen in den Kreis Segeberg zu holen, sei durchaus möglich. „Wir müssen da ein bisschen kobern.“

 Die Damen der Wandergruppe des TuS Fahrenkrug zumindest hatten die Initiatoren schon gewonnen. Sie spazierten durch den Segeberger Forst. Er sei ideal. Die Wege seien schön, gut und schattig.

 Ausgesucht hatte die fünf Segeberger „Lieblingsplätze“ Anke Stoltenberg vom Hof Hohlegruft (Nehms).

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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