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Gelungenes „Kuso“-Finale

Kultursommer Bad Segeberg Gelungenes „Kuso“-Finale

Nach einem verregneten, kühlen Start zur Wochenmitte gab es ein versöhnliches Ende mit einem Wetter, das zum Titel „Kultursommer“ passte. Der Sonnabend als Abschlusstag der viertägigen Veranstaltung im Landratspark wurde zu einem gelungenen Familienfest.

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Die Ballettschule „Ballett & Company“ aus Wahlstedt zeigte verschiedene Tänze - mal modern, mal klassisch - in passenden Kostümen.

Quelle: gik

Bad Segeberg. Bei Bratwurst oder Kuchen genossen viele Zuschauer einen entspannten Nachmittag in dem von Bäumen und Büschen umrahmten Areal mitten in der Stadt. Wer Schatten wollte, suchte sich einen Platz unter dem Laubdach, wer Sonne suchte, fand auch ein geeignetes Plätzchen.

 Derweil gab es auf der Bühne allerhand zu sehen. So präsentierte die Tanzschule von Maik Bärenfänger Fitnesstrends wie „Zumba“ oder „Jumping“ auf kleinen Trampolins, wobei auch einige der Zuschauer spontan auf die Bühne kamen und gleich mitmachten. Für alle, die nach dem Sommer neu in Tanz- oder Fitnesskurse einsteigen wollen, kündigte der Firmenchef schon an, dass es ab 1. September im „Neuen Bahnhof“ an einem neuen Standort weitergehen wird mit den Kursen.

 Klassisches Ballett und Modern Dance zeigte die Ballettschule „Ballett & Company“ von Sylvia Schmedtje aus Wahlstedt. Spitzentanz und zeitgenössische Bewegungskunst gab es von unterschiedlichen Gruppen der Schule zu sehen. Schon die jüngeren Schülerinnen tanzten ausdrucksstark in passenden Kostümen über die kleine Open-Air-Bühne und bekamen viel Applaus.

 Danach zog Zauberer Kai Gräper nicht nur die kleinen Zuschauer in seinen Bann. Wie der Bad Segeberger, der im Hauptberuf Sparkassen-Direktor ist, seine Tricks mit viel Humor darbot, machte allen Spaß. Da wurden unscheinbare kleine Tücher in Rot, Gelb und Grün zu ganz besonderen Zauber-Accessoires; und die eigene, gespielte Ungeschicklichkeit lud die Kinder immer wieder ein, sich mit Zwischenrufen an seiner Zaubershow zu beteiligen. „Magie zum Mitmachen und Mitlachen“ hieß es in der Ankündigung – und genau das gab es.

 „Nie wieder Alkohoool, nie wieder Alkohooool“, tönte es am Abend durch den Landratspark. Illegal 2001 waren wieder beim Kultursommer; und dieser Hauptact am Sonnabend war so gut besucht, dass von der Bühne aus kein Stückchen Rasen mehr zwischen den Zuschauern zu sehen war. Es müssen mehr als tausend Menschen gewesen sein, die der schleswig-holsteinischen Spaßrock-Combo huldigten. Textsicherheit war bei einigen Fans der 1988 gegründeten Band bei ausnahmslos jedem Lied vorhanden, und spätestens bei „A7 (Ich lauf durch jede Wüste)“, „Nie wieder Alkohol, Dosenbier macht schlau“ und „Wir trinken gern“ sang das ganze begeisterte Publikum bis in die hinterste Reihe mit.

 Die Musiker zeigten sich bestens in Form und stets zu Scherzen aufgelegt. Vor allem Sänger Thomas Lötzsch fegte permanent über die Bühne. Nicht einmal die metallene Absperrung davor bot ihm ein ernstzunehmendes Hindernis zur Kontaktaufnahme mit den Fans. So herrschte große Begeisterung über die künstlerische Leistung von Illegal 2001; nur die seltsamen Skispringer-Anzüge, in denen die fünf Musiker ihren Auftritt absolvierten, wirkten auf einige Zuschauer etwas verstörend.

 Einheizer für Illegal 2001 durften im Landratspark „Kuult“ spielen. Das junge Essener Poptrio war bereits mit „Schrei“ und „Das ist unsere Zeit“ im Rundfunk zu hören. Den routinierten Pausenfüller gab Dennis Brandau mit einer ausgewogenen Pop-Rock-Mischung. Den erfahrenen Moderator der NDR1-Welle-Nord konnten nicht einmal eine gerissene Gitarrenseite und eine daraufhin total verstimmte Klampfe in seinem Spaßrepertoire stoppen. Der „Kuso“ wurde zum fünften Mal organisiert von Michael Meier.

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