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Neue Kita offiziell eingeweiht

Kaltenkirchen Neue Kita offiziell eingeweiht

Am Mittwoch wurde die dritte von der Lebenshilfe betriebene Kindertagesstätte offiziell eröffnet. Der Neubau kostete 2,2 Millionen Euro, 880000 Euro Zuschuss zahlte der Kreis Segeberg. 84 Kinder finden Platz in der Kita Wiesenpark. Bauherr war die Bürgergenossenschaft.

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Die neue Kindertagesstätte Wiesenpark ist seit September in Betrieb, jetzt wurde sie offiziell eröffnet.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. Der Oktober hat für die Kaltenkirchener Lebenshilfe eine besondere Bedeutung, denn in diesem Monat vor 47 Jahren wurde sie gegründet. „Aus dem damals fast unscheinbaren Pflänzchen ist inzwischen ein immer größer werdender Baum geworden“, sagte Vorsitzender Hans-Joachim Hecker, der bereits viele kräftige Äste habe. Und jetzt ist mit der Kita ein weiterer hinzugekommen.

 Offizielle Inbetriebnahme war bereits Anfang September. Knapp eine Woche später wurden die ersten Jungen und Mädchen aufgenommen, obwohl noch nicht alle Arbeiten vollständig abgeschlossen waren. Zur Zeit werden 36 Kinder betreut, aufgenommen werden können 84. Das Grundstück, auf dem das 850 Quadratmeter große Gebäude steht, misst 4000 Quadratmeter. Davon entfallen 2700 Quadratmeter auf einen Außenspielplatz. Die Kosten für die Kita lagen bei rund 2,2 Millionen Euro. Vom Kreis gab es einen Zuschuss von 880000 Euro.

 Geleitet wird die Tagesstätte von Solvig Bleeck. Als sie von Hartmut Bödecker, dem Aufsichtsratsvorsitzender der 2015 gegründeten Bürgergenossenschaft, den symbolischen Schlüssel für das Gebäude erhielt, sagte sie: „Es erfüllt mich mit Stolz, dass die Lebenshilfe es mir ermöglicht hat, hier zu arbeiten und mir ein solch tolles Team zur Seite stellte.“ Die Lebenshilfe ist Mieter im Gebäude.

 Von Architekt Karsten Wulf aus Oersdorf stammen die Pläne für den Neubau. „Wenn ein Architekt nichts weiß, macht er einen Kreis“, sagte er scherzhaft und spielte damit auf die runde Form des Gebäudes an. „Aber das war in diesem Fall so gewollt“, unterstrich er bei der Vorstellung des Gebäudes. Er hob hervor, dass die Räume größer ausgefallen seien, als es die vorschreibende Norm verlange. Zudem sei alles lichtdurchflutet, es wurden natürliche Baustoffe verwendet, und das Gebäude habe ein ökologisches Gründach erhalten.

 Bürgermeister Hanno Krause bedankte sich, dass die Bürgergenossenschaft das Projekt realisieren konnte. Sie habe damit etwas ganz Besonderes für die Stadtgemeinschaft verwirklicht, denn sonst hätte die Stadt – und damit die Bürger – das Geld für den Bau aufbringen müssen. Bei der Lebenshilfe sieht er die Betreuung der Lütten in guten Händen.

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