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Nach Badeunfall: Junge starb im Krankenhaus

Bad Bramstedt Nach Badeunfall: Junge starb im Krankenhaus

Traurige Gewissheit: Der sechsjährige Junge, der in einem Freibad in Bad Bramstedt leblos im Wasser trieb, ist tot. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Die Kripo ermittelt.

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Nach einem schweren Badeunfall in Bad Bramstedt mit einem schwer verletzten irakischen Jungen hat die Kripo die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Quelle: Sylvana Lublow

Bad Bramstedt. Nach einer Reanimation vor Ort wurde der Junge am Donnerstag in ein Krankenhaus gefahren. Er befand sich in einem äußerst kritischen Zustand. Die Todesursache ist Ertrinken, hieß es von der Pressestelle der Polizei Segeberg. Zu den Hintergründen des tödlichen Unfalls konnte die Polizei auch am Freitag noch keine Angaben machen. Es werde weiter von der Kriminalpolizei ermittelt, hieß es. 

Am Donnerstag wurde der Junge gegen 13 Uhr leblos im Schwimmbecken gefunden. Krankenwagen, Hubschrauber und Polizei waren schnell vor Ort. Die Badegäste mussten das Freibad verlassen. Mit wem der Junge im Freibad war, wollte die Polizei noch nicht sagen. Fakt ist, dass der Junge zu einer Iraker Flüchtlingsfamilie gehört und in Bad Bramstedt wohnte, wo er auch eine Kita besuchte. „Wir sind sehr traurig, dass einer Familie, die hier in Bad Bramstedt Schutz vor Unheil gesucht hat, dieser tragische Unglücksfall widerfahren ist“, zeigte sich Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach betroffen. In jeder sinnvollen Weise wolle die Stadt der Familie beistehen. „Alle deutschen Bekannten sind engagiert und kümmern sich rührend um die Familie“, so Kütbach. Über mögliche Konsequenzen wolle er noch nicht spekulieren, da die Ermittlungen noch andauern.

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Nach einem schweren Badeunfall in Bad Bramstedt mit einem schwer verletzten irakischen Jungen hat die Kripo die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Der Zustand des Sechsjähren sei von den Ärzten weiterhin als äußerst kritisch bezeichnet worden, sagte am Freitag ein Sprecher der Polizeidirektion Bad Segeberg.

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