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Lego-Bauten aus 500000 Teilen

Kaltenkirchen Lego-Bauten aus 500000 Teilen

Zwei Tage lang grassierte in Kaltenkirchen das Lego-Fieber. Große und kleine Fans dieser Bausteine strömten in die Marschweghalle, um die vielen phantasievollen Kreationen zu bestaunen.

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Vier Jahre lang arbeiteten Thorsten und Sabrina Bornstein aus Saarbrücken an ihrer Stadt.

Quelle: Ulrike Bundschuh

Kaltenkirchen. MOC (My Own Creation) nennen die Lego-Bauer ihre Kunstwerke, die oftmals in monate- bis jahrelanger Bauzeit entstanden sind.

 Gut 25 Lego-Enthusiasten stellten in Kaltenkirchen aus. Darunter waren kleine Werke wie die Hamburger U-Bahn auf einer Brücke von Oliver Lange aus Hasloh. Er verbaute 6500 Stücke. Aus 500000 Teilen besteht dagegen der Flugzeugträger USS Harry S. Truman von Matthias Hawking aus Kaltenkirchen. 14 Monate betrug die Bauzeit des ersten Modells. „Das ging dann bei einem Umzug kaputt, und für den Nachfolger benötigte ich dann acht Monate.“ Über 6 Meter lang, 1,50 Meter breit und 1,50 Meter hoch ist das 500 Kilogramm schwere Modell. Auch in der Brick-City von Thorsten Bornschein aus Saarbrücken, an der er mit seiner Frau Sabrina über vier Jahre gebastelt hat, stecken mehr als 500000 Einzelteile.

 „Die Ausstellung in Kaltenkirchen hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagt Organisator Martin Horn aus Henstedt-Ulzburg. Zusammen mit seinem Sohn Maximilian hat er eine große Fantasy-Stadt entworfen. Mit einer Hafen-City, einem Jahrmarkt, einem Flughafen, dem Stadtzentrum und einer Baustelle - sogar mit Dixie-Klo.

 Ein echter Hingucker ist auch der Berliner Reichstag, an dem Sven Möller-Mahler aus Cuxhaven zwei Jahre gearbeitet hat. Für ihn ist die Arbeit mit Legosteinen eine Therapie, denn er leidet an Parkinson, und das Hantieren mit den kleinen Steinen trainiert seine Fingerfertigkeit und seine Mobilität. „Bei schwierigen Fummelarbeiten wie der Kuppel, die alleine aus 5500 sehr kleinen Steinen besteht, hat mir meine Frau geholfen.“ Er würde seinen MOC gerne aus Platzgründen verkaufen oder auch dauerhaft irgendwo ausstellen, aber der Reichstag will es nicht haben, weil es keine Kunst sei, wurde Möller-Mahler gesagt. Auch das Deutsche Museum in München hat sein Werk abgelehnt.

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