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Weniger Sonne, weniger Gäste

Roland Oase in Bad Bramstedt Weniger Sonne, weniger Gäste

Zufriedenheit sieht anders aus, doch klagen will Hans-Peter Kalusok, Betriebsleiter und Schwimmmeister der Roland Oase, über die mauen Gästezahlen auch nicht. „Denn fürs Wetter kann nur Petrus etwas“, meint er.

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Einige unentwegte Kinder und Jugendlich zieht es zurzeit auch an kühlen Tagen ins Bad. An heißen Tagen herrscht hier auf dem Trimaran im Nichtschwimmerbecken Hochbetrieb.

Quelle: Bernhard-Michael Domberg

Bad Bramstedt. Grund für die verhaltene Stimmung: Zur Saisonmitte 2015 sind die Besucherzahlen mit gut 47000 Gästen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. „Im vergangenen Jahr hatten wir 1200 Gäste mehr. Doch ein paar heiße Tage, und wir sind wieder im Soll“, hofft Kalusok. „Denn es sind ja schließlich Ferien.“

 Dabei gibt es allen Grund, das moderne Warmwasserfreibad in Bad Bramstedt zu besuchen. Das großzügig angelegte Spaßbad mit langer Rutsche und Sprungtürmen wird von seinem Betreiber, den Wirtschaftsbetrieben Bad Bramstedt, laufend modernisiert. So gibt es seit Saisonbeginn ein neues Trampolin mit vier Sprungplätzen. „Das wird besonders von den Sechs- bis Vierzehnjährigen angenommen“, weiß Elke Hinz, die aufpasst, dass sich niemand verletzt, und die auch sonst die Schwimmmeister bei der Aufsicht unterstützt. Außerdem sind in diesem Jahr 100 neue geräumige Schränke im Umkleidebereich dazugekommen.

 Seit Kurzem gibt es eine Solaranlage auf den Dächern des Bades, die das Badewasser mit erwärmt und so beim Energiesparen hilft. „Wir haben in sechs Wochen über 7000 Euro eingespart“, hat Kalusok ausgerechnet. Die Solaranlage basiert auf hocheffektiven Absorbern, das sind gerippte Kunststoffrohre von 35 Kilometer Länge, die auf allen Dächern des Schwimmbades verlegt sind. Das Wasser ist bei seinem Austritt um fünf Grad wärmer als bei der Einspeisung. Nach Angabe der Solarfirma amortisiert sich die rund 100000 Euro kostende Anlage in sechs bis sieben Jahren. „Unsere ersten Erfahrungen bestätigen diese Hochrechnung“, sagt Kalusok. Die Haltbarkeit werde auf etwa 30 Jahre prognostiziert, da die Röhren aufgrund ihres Materials UV-beständig seien. Als Wermutstropfen im Energiehaushalt erweist sich allerdings der Ausfall einer Wärmepumpe. „Das 45 Jahre alte Aggregat hatte ein Kolbenfresser und da es dafür keine Ersatzteile mehr gibt, müssen die defekten Komponenten nun erst mit Hand nachgefertigt werden“, erläutert der Schwimmmeister.

 Preislich attraktiv ist vor allem für die Früh- und Spätschwimmer ein neuer Saison-Eintrittschip für 140 Euro. Dafür können die Schwimmer das Bad montags bis freitags entweder morgens zwischen 6 und 7.30 Uhr oder abends von 19 bis 20.30 Uhr nutzen. Neu ist, dass diese Nutzer auch am Wochenende zwischen 17 und 19 Uhr schwimmen können. „Für diejenigen, die diesen Chip die ganze Saison über, also an 153 Tagen, nutzen, ist der Freibadbesuch preiswerter als das morgendliche Duschen zu Hause“, meint der Schwimmmeister. Der Einzeleintritt für Früh- und Spätschwimmer kostet nach wie vor 2,50 Euro, der Tageschip 4 Euro.

 

 Im Rahmen des Ferienprogramms wartet auf die zuhause geblieben Kinder und Jugendlichen am Freitag, 31. Juli, wieder ein Hörspielkino. In Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum (Juz) hören Kinder und Jugendliche ab dem achten Lebensjahr ab 20 Uhr spannende Geschichten. Anschließend wird gebadet. „Und wer will, kann im Zelt übernachten“, kündigt Kalusok an. Das Team vom Juz beaufsichtigt nachts die Kinder.

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Ein Artikel von
Bernhard M. Domberg

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