27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Brunnen saniert, aber kein Wasser

Bad Segeberg Brunnen saniert, aber kein Wasser

Die Sanierung ist abgeschlossen – aber dem Bad Segeberger Marktplatz-Brunnen fehlt noch etwas Entscheidendes: das Wasser. So wird der Tanz in den Mai am Donnerstag, 30. April, um einen Bauzaun herum stattfinden müssen.

Voriger Artikel
So viele Unfälle wie vor 10 Jahren
Nächster Artikel
Ein Festival für Gartenfreunde

Auch beim Tanz in den Mai wird der Marktplatz-Brunnen eingezäunt bleiben. Es fehlt nach der Sanierung noch das Wasser. Der Bauzaun wurde an der stilisierten Frauenfigur festgebunden (kleines Foto), die in der Mitte steht.

Bad Segeberg.  Das erklärte gestern Robin-Arne Otten vom städtischen Bauamt. 20000 Euro hat sich die Stadt Bad Segeberg die Erneuerung des Brunnens kosten lassen. Unter anderem musste der Boden der Anlage mit einem neuen Gefälle versehen werden. „Das Wasser lief nicht richtig ab“, erklärt Otten. „Im Winter stand das Wasser darin.“ Der Wechsel von Frost und Tauwetter führte zu immer größeren Schäden, zumal es ohnehin an etlichen Stellen abgeplatzten Beton gegeben hatte. „Die Oberfläche war ziemlich hin“, berichtet der Tiefbau-Experte.“ Bei der Sanierung wurde nun auch die Abdichtung des Brunnens erneuert.

 Um den Boden reparieren zu können, waren sämtliche „Schnabeltassen“ entfernt worden. Die Elemente, aus denen das Wasser sprudelt, sind nach dem früheren Stadtvertreter und heutigen Kreistagsabgeordneten Wolfgang Schnabel benannt worden. Der Wiedereinbau und das Anschließen der Wasserleitungen sei bis zum Mai-Tanz leider nicht zu schaffen, bedauert Otten.

 Die stilisierte Frauenfigur in der Mitte des Brunnen blieb auch während der Bauphase stehen – und erwies sich als praktische Stütze. Die Arbeiter befestigten den Bauzaun mit Schnüren an ihr. Große optische Veränderungen am Brunnen werden die Bad Segeberger, wenn der Bauzaun erst einmal entfernt ist, nicht entdecken. Otten: „Unterhaltungsarbeiten sieht man nicht immer. Da muss man schon sehr genau hingucken.“

 Die Stadtverwaltung lässt den Bauzaun während des kommenden Festes auch zum Schutz der Besucher stehen; schließlich soll es nicht zu unschönen Szenen am Brunnen kommen. Schon in den Vorjahren war gern mal jemand (nach erheblichem Biergenuss) in den Brunnen gefallen. Otten: „Aber ohne Wasser ist das für niemanden lustig.“ Dann könnte der Schädel noch stärker dröhnen als ohnehin schon.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige