21 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
„Shared Space“ gewünscht

Holstenstraße in Kaltenkirchen „Shared Space“ gewünscht

Die Wählergemeinschaft „Pro Kaki“ hatte dazu aufgerufen, Ideen und Wünsche zur Innenstadtgestaltung, insbesondere der Holstenstraße, in einem Fragebogen einzutragen oder direkt im Gespräch an einem Infostand auf dem Grünen Markt zu diskutieren. Das Interesse war rege.

Voriger Artikel
Konzert auf der Wiese
Nächster Artikel
Widerstand gegen Neubau

3huka-DSC_1256

Kaltenkirchen. „Die Auswertung der gut 100 Fragebögen hat ergeben, dass zwei Drittel der Befragten eine Umgestaltung der Holstenstraße ganz oder teilweise zu einer sogenannten Shared-Space-Zone befürworten“, teilte Pro-Kaki-Vorsitzender Reinhard Bundschuh mit. Shared Space („geteilter Raum“) bezeichnet die Idee, dass vom Verkehr dominierter öffentlicher Straßenraum lebenswerter, sicherer und im Verkehrsfluss verbessert werden soll. Charakteristisch ist, auf Verkehrszeichen, Ampeln und Fahrbahnmarkierungen zu verzichten. Fußgänger, Radfahrer, Biker und Autofahrer sind gleichberechtigt und müssen aufeinander achten.

 Die Pro-Kaki-Aktion ergab zudem, dass ein Drittel der Befragten für eine reine Fußgängerzone ist, insbesondere für den Teil der Holstenstraße vor dem Rathaus.

 Häufig angesprochen wurde der Wunsch, Fahrradfahren nur in eine Richtung zuzulassen, also in Richtung der bestehenden Einbahnstraße. Die aktuelle Lösung findet kaum Zustimmung, wird sogar als äußerst gefährlich angesehen. Zurzeit ist es erlaubt, in beide Richtungen zu fahren. Mehrfach wurde auch gefordert, die Parkplätze am Fahrbahnrand so umzugestalten, dass mehr Autos abgestellt werden können. Verbesserte Möglichkeiten für Außenpräsentationen vor Geschäften und eine vielfältige Außengastronomie wurden ebenfalls angeregt und könnten so nach Meinung vieler Bürger die Verweildauer in der Straße erhöhen.

 „Es besteht ein deutliches Interesse an Verbesserungen. Aufgrund der Umfrageergebnisse werden wir natürlich Varianten wie Shared Space zur Diskussion in die Kommunalpolitik einbringen“, zog Bundschuh ein Fazit. Ziel der Umfrage war, das Thema Holstenstraße in der Stadtvertretung und in der Verwaltung in den Fokus zu rücken sowie Umgestaltungsvorschläge zu liefern. zwi

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Ein Artikel von
Michael Zwicker

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3