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Grünes Licht für Rewe-Neubau

Henstedt-Ulzburg Grünes Licht für Rewe-Neubau

Nach monatelanger Diskussion und etlichen Gutachten gab es am Mittwochabend eine Entscheidung: Das Unternehmen Rewe ist in Henstedt-Ulzburg willkommen. Die Mehrheit der Kommunalpolitiker spricht sich für eine Ansiedlung aus. Rewe will 100 Millionen Euro investieren.

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Die Rewe-Zentrale an der Oststraße in Norderstedt wird umziehen nach Henstedt-Ulzburg.

Quelle: Nicole Scholmann

Henstedt-Ulzburg. Die Stimmen von CDU, SPD und FDP im Finanzausschuss machten den Weg für eine Ansiedlung von Rewe frei. Die Gemeindevertretung wird am kommenden Dienstag voraussichtlich zum selben Ergebnis kommen, sodass ein gewaltiges Zentrallager mit Schulungsmöglichkeiten nahe der Autobahn entstehen kann. Rewe bietet knapp 1000 Arbeitsplätze.

WHU forderte Bürgerentscheid

Der Entscheidung im Ausschuss vorausgegangen war die Vorstellung eines Gutachtens zu den finanziellen und verkehrlichen Auswirkungen auf die Gemeinde sollte Rewe kommen. Die Wählergemeinschaft WHU mit Karin Honerlah an der Spitze konnte sich mit einigen Ergebnissen nicht anfreunden und stellte diverse Fragen. Der WHU-Antrag, die Bürger mitsprechen zu lassen und einen Bürgerentscheid auf die Beine zu stellen, fand keine Mehrheit.

Die Wellen schlugen in der Diskussion hoch und es wurde deutlich, wie unterschiedlich die Meinungen zum Thema Rewe sind. "Sie versuchen mit allen Tricks, unsere Arbeit hier zu behindern", machte Edda Lessing (SPD) ihrer Verärgerung über die WHU Luft. "Es ist an der Zeit für ein Ja oder ein Nein zu Rewe", erklärte Dr. Dietmar Kahle (CDU). Die BFB-Fraktion enthielt sich, da innerhalb der Fraktion noch Beratungsbedarf bestünde. Bis zur Sitzung der Gemeindevertretung wolle man das geklärt haben. Allerdings brauchen die Pro-Rewe-Fraktionen nicht die Stimmen der BFB, um die Mehrheit zu haben.

Rewe erleichtert über Entscheidung

Die Vertreter von Rewe, die der Sitzung aufmerksam folgten, waren erleichtert über das klare Ja zu ihren Plänen. "Bitte vertrauen Sie uns", forderte Rewe-Regionsleiter Jochen Vogel die Kommunalpolitiker auf. Im Vorwege hatte Rewe Zahlen über voraussichtliche Lkw-Verkehre geliefert, die vor allem von der WHU angezweifelt worden waren.

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