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Mözener See macht Sorgen

Mözen Mözener See macht Sorgen

Die Belastung des Mözener Sees macht den Mitgliedern des Kükelser Wald-, Wege- und Umweltausschusses Sorgen. „Der See ist im Sommer zwei Mal durch vermehrte Algenbildung umgekippt. Dagegen müssen wir schnell etwas tun“, fordert Ausschussvorsitzender Kristian Draeger.

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Der Mözener See ist im Sommer zwei Mal ökologisch durch vermehrte Blaualgenbildung umgekippt.

Quelle: Karsten Wilkening

Mözen. Die Badestelle in Kükels habe zeitweise gesperrt werden müssen, teilte Draeger auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses mit. Hervorgerufen durch Schadstoffeinträge aus Gewässereinläufen des Sees war es im Sommer zu einem Sauerstoffmangel gekommen. „Kükels kämpft für die gute Wasserqualität des Mözener Sees. Da müssen alle Gemeinden mitziehen, um die Gewässerrichtlinien der EU einzuhalten und den Betrieb der Badestellen weiter zu gewährleisten“, forderte Draeger. Besonders die Einläufe bedürften der Sanierung. Der Gewässerpflegeverband lasse derzeit von einer Firma aus Rostock die Seeumgebung des Mözener Sees und des Neversdorfer Sees überprüfen, sagte Draeger. 40000 Euro würden investiert. Die EU zahle Zuschüsse.

 Nach ersten Erkenntnissen spielten Folgen früherer Aubegradigungen und Phosphatablagerungen offenbar eine Rolle.

 Die Wasserqualität beider Seen wird Thema eines Informationsabends für die Einwohner der anliegenden Gemeinden am Mittwoch, 4. November, ab 18 Uhr im Hotel Teegen in Leezen sein. Dann werden die Forschungsergebnisse vorgestellt und wohl auch Konzepte, wie die Probleme beseitigt werden könnten, sagte Draeger.

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