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Schleppende Premiere

Mogo-Fest in Kaltenkirchen Schleppende Premiere

Das war eine schleppend anlaufende Premiere. Erstmals hatten die Veranstalter des Mogo-Festes bereits ab 10 Uhr eine kleine Ausstellermeile vor Dodenhof in Kaltenkirchen eröffnet. Doch dort herrschte – zumindest bis zum Eintreffen der 18500 Biker – gähnende Leere.

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Julia und Jana Wehde aus Schmalfeld warteten bei der Ankunft des Motorradkonvois in Kaltenkirchen auf ihre mitfahrenden Eltern.

Quelle: Heinrich Pantel

Kaltenkirchen. Mit der Ankunft der viele Motorradfahrer am Nachmittag änderte sich das Bild jedoch rasch.

 Beten und biken war am Sonntag angesagt für die Teilnehmer des diesjährigen Gottesdienstes für Motorradfahrer im Hamburger Michel und dem daran anschließenden Trip im Konvoi auf das Kaltenkirchener Dodenhof-Gelände. Nur vereinzelt rollten vormittags Motorradfahrer auf der Zufahrtsstrecke, die von Helfern der Kaltenkirchener Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) mit Flatterbändern und Streckenposten gesichert wurde, bis zu den Ständen der Aussteller vor.

 Warum der erhoffte Besucherandrang zu Beginn ausblieb, lässt sich nur mutmaßen. Fakt jedoch war, dass ungemütlicher Nieselregen, Kälte und ein langer Anmarschweg für Autofahrer, die ihre Fahrzeuge zuvor auf dem Gelände des mehrere hundert Meter entfernten Globus-Baumarktes nicht unbedingt dazu einluden, die Bikerfete bei Dodenhof vor der Ankunft des Konvois zu besuchen. Auch der Mogo an sich hatte unter dem regnerischen Wetter gelitten. Rund ein Drittel weniger Teilnehmer als im Vorjahr waren zum Michel gekommen.

 Im Nieselwetter harrten die Motorradfreunde in Kaltenkirchen aus, bis der Tross über die abgesperrte A7 gegen 15 Uhr bei Dodenhof eintraf. Einige hatten sich ins Trockene unter eine Brücke geflüchtet, und dass Biker gerade da ihre Maschine nochmal richtig aufdrehten, weil der Motorklang in der Unterführung so richtig zur Geltung kam, gehört zur Folklore in der Motorradszene dazu.

 An den Organisatoren kann der maue Zuspruch in Kaltenkirchen kaum gelegen haben. Denn es gab ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rund ums Thema Verkehrssicherheit. Unter dem Motto „Echte Männer und starke Frauen rasen nicht“ leistete die Standbesatzung des Bundesverkehrsministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Überzeugungsarbeit für verantwortungsbewussten Umgang mit dem Gasdrehgriff. BMW und ADAC boten ein kostenloses Fahrertraining für Motorradfahrer an, die länger nicht im Sattel gesessen hatten. Und auch das Bühnenprogramm mit Auftritten der Rockgruppe Razzmattazz und der Spaßband Boerney & die Tri Tops begeisterte die wenigen Besucher.

 

 Von Alexander Christ und Heinrich Pantel

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Von Hamburg nach Kaltenkirchen
Foto: Rund 18 500 Biker nahemn am Mogo teil.

Trotz leichten Regens: Rund 18 500 Biker sind zum Motorradgottesdienst im Michel nach Hamburg gekommen. Nach dem Gottesdienst mit der Predigt des Mogo-Pastors Lemke ging es für Motorradfahrer auf die Piste und ab zur Party.

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