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Fiesinger war gerührt

Bad Segeberg Fiesinger war gerührt

Er prägte die Jugendarbeit im Kreis Segeberg in den letzten Jahrezehnten: Dieter Fiesinger, einen der beiden Geschäftsführer des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg (VJKA), verabschiedeten 200 Gäste mit einem großen Fest in den Ruhestand.

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Landesfinanzministerin Monika Heinold verabschiedete Dieter Fiesinger (2. von links), den langjährigen Leiter der Jugendakademie in Bad Segeberg und des Vorgängers „Mühle“, in den Ruhestand.

Quelle: Patricia König

Bad Segeberg. Nun hat er wirklich „tschüs“ gesagt. Oder doch nicht so ganz? Diese Vermutung äußerte zumindest Hans-Jürgen Kütbach, Vorsitzender des VJKA und Bürgermeister von Bad Bramstedt, in seiner Laudatio. Denn die Jugendarbeit hat den ideenreichen Fiesinger nie richtig losgelassen. Er war einer der beiden Geschäftsführer des VJKA und führte die Jugendakademie in Bad Segeberg. Sie zählt zu den Angeboten des VJKA ebenso wie der Jugendzeltplatz Wittenborn, die Kreismusikschule und weitere Kulturprojekte. Ohne Fiesinger gäbe es auch nicht die Jugendakademie in Bad Segeberg, in der gefeiert wurde.

 Kreispräsident Winfried Zylka dankte Fiesinger, dass er so hartnäckig mit seiner Idee für die Jugendakademie gewesen sei. Es habe drei Anläufe gebraucht, bis der Kreistag 2009 beschloss, für 2,6 Millionen Euro das Gebäude an der Marienstraße - die frühere Evangelische Akademie - zu erwerben, als Ersatz für die zu klein gewordene „Mühle“ gegenüber von Möbel Kraft.

 Finanzministerin Monika Heinold, einst Gründungsvorsitzende des VJKA, lobte Fiesinger. „Du bist mir ein Wegbereiter und ein Freund geworden.“ Beide umarmten sich nach ihrer jeweils persönlich gefärbten Rede. Viel Anerkennung und Dank gab es vom Freund und Mitstreiter im VJKA Kütbach: „Ohne deine Persönlichkeit und dein Fachwissen wäre der Verein nicht das, was er heute ist.“

 Ina Bielenberg, Geschäftsführerin des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten, nannte Fiesinger einen Menschen, der die Nüchternheit der Bildungsvorgaben mit viel Leben gefüllt habe. Der Kulturattaché der Vertretung der Mongolei in Berlin, Batbileg Chuulunbatar, dankte Fiesinger für die von ihm begründete deutsch-mongolische Zusammenarbeit.

 Fiesinger, tags zuvor 66 Jahre alt geworden, zeigte sich gerührt. Zu seiner Überraschung hatten ihn die ehemaligen Kolleginnen Edda Runge und Christina Regner mit dem Dienstbus von zu Hause abgeholt. Sie fuhren ihn zur Mühle. Als Leiter des damaligen Kreisjugendheims war er im August 1982 eingestellt worden. In der Mühle wurde er jetzt von der Bad Segeberg Bürgervorsteherin Ingrid Altner, Elke Rindt vom Jugendzentrum und der Leiterin der Kindertagesstätte, Monika Saggau, sowie vielen Kollegen der Jugendakademie erwartet. Thomas Minnerop spielte auf der Gitarre. Dieter Prahl und Mike Lehmann vom Kreissportverband, dessen Geschäftsstelle neben der Mühle liegt, forderten ihn zu einem Fußballspiel heraus.

 In der Jugendakademie moderierte Kütbach durch die Redner- und Showteile. Nach Eröffnung des Büfetts begrüßten der Nachfolger Fiesingers, Martin Karloszak, und Co-Chefin Christine Braun die Gäste zum Sommerfest im und am Haus.

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