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Müll-Ärger an den Containern

Bad Bramstedt Müll-Ärger an den Containern

Vor knapp einem Jahr wurde der Container-Stellplatz in der König-Christian-Straße geschlossen. Grund: Der Vermüllung rund um die Behälter war nicht mehr Herr zu werden. Nun beklagen sich Anwohner über ganz ähnliche Zustände im Maienbaß.

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Die Altkleider werden einfach vor den Container geworfen, auch Pappe und sogar Möbel liegen hier herum.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt. Der Wege-Zweckverband schickt zweimal in der Woche einen tandortreiniger. Doch der kommt gegen den Abfall offenbar kaum an.

 „Wir kapitulieren vor den Müllbergen“, hatte Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach vor einem Jahr in Bezug auf den Containerplatz in der König-Christian-Straße unumwunden zugegeben. Kubikmeterweise Müll lag Woche für Woche neben den Sammelbehältern, auch Sachen, die dort überhaupt nicht hingehörten, wie Kühlschränke und Teppiche. Da der Wege-Zweckverband als Betreiber der Anlage regelmäßig für Ordnung sorgte, fühlten sich offenbar einige Bürger ermuntert, den Platz als Müllsammelstelle zu nutzen. Am 15. September 2014 war damit Schluss. Die Container wurden ersatzlos entfernt.

 Seitdem gibt es nur noch zwei Plätze, an denen der Wege-Zweckverband alle drei Containerarten für Altglas, Altpapier und Altkleider aufgestellt hat: am Bauhof und im Maienbaß bei der Kleingartenanlage. Nach der Schließung am Bahnhof ließ der Ärger im Maienbaß nicht lange auf sich warten. Anonyme Briefe erreichten die SZ-Redaktion, in denen Anwohner drohen, jeden anzuzeigen, der dort seinen Müll vor die Container kippt. Genützt hat es offenbar nichts. Stefanie Gotthilf von der Einsatzleitung des Wege-Zweckverbandes sagte: „Zweimal pro Woche, immer montags und freitags, haben wir einen Standortreiniger dort beschäftigt. Er schickt uns auch regelmäßig Fotos.“ Das Problem sei bekannt, aber kaum in den Griff zu bekommen. Dass auch dieser Containerplatz aufgegeben wird, sei zumindest bisher nicht geplant. Die Container würden ja auch benötigt, sagte Stefanie Gotthilf. So sieht es auch Jörg Kamensky vom städtischen Ordnungsamt: „Ohne die Container geht es nicht.“

 Übrigens: Sperrige Pappen können zuhause am Abholtag auch neben die blauen Tonnen gestellt werden. Der Wege-Zweckverband nimmt sie dann mit. Sie müssen nicht unbedingt in die Container. Und Altkleider sollten lose und nicht säckeweise in die Sammelbehälter geworfen werden. Sonst verstopft die Klappe und der nächste wirft dann möglicherweise seine ausgemusterten Textilien einfach vor den Container.

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