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Alte Wallbüchse als neue Attraktion

Alt-Segeberger Bürgerhaus Alte Wallbüchse als neue Attraktion

Mit vier lautstarken Salven wurde die Saison im Museum Alt-Segeberger Bürgerhaus eröffnet. Die „Original Segeberger Böllerschützen“ in der Stadtvogelschützengilde schossen Salut für die neueste Attraktion im historischen Gebäude an der Lübecker Straße: die Segeberger Wallbüchse.

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Mit einem Salut der Segeberger Böllerschützen ist das Museum Alt-Segeberger Bürgerhaus in die neue Saison gestartet.

Quelle: Gisela Krohn

Bad Segeberg.  „Es handelt sich um eine Originalwaffe, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Bestand der einstigen Siegesburg stammt“, erklärt Museumsleiter Nils Hinrichsen. Sie werde in der neuen Ausstellungseinheit „Siegesburg unter Waffen“ in einer zeittypischen Rekonstruktion gezeigt. Seine eigenen Recherchen wurden ergänzt durch die Konstruktionsarbeiten des Gildemitglieds Matthias Harloff, sodass sie nun wieder so aussieht, wie zu Zeiten der Siegesburg.

Denn als die Wallbüchse vor zwei Jahren ins Museum kam, lag hinter dem historisch wertvollen Gegenstand eine wenig glorreiche jüngere Vergangenheit: Sie diente als Gartentor-Pfosten. Zum Glück erkannte in den 1960er Jahren der Bad Segeberger Jürgen Tegethoff-Harder die wahre Bedeutung des „Eisenrohrs“, das im Garten vom Altmetallhändler Werner Baurycza dazu diente, die Rabatten zu begrenzen.

Dank einer Spende von 1500 Euro von der Sparkasse Südholstein und des Lions Club Segeberg konnte die 15 Kilogramm schwere Wallbüchse vom Verein „Freundeskreis Segeberger Bürgerhaus von 1541“ angekauft werden.

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