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Drogen statt Flüchtlinge an Bord

Patrouillenflug Drogen statt Flüchtlinge an Bord

Die Besatzung eines Bundespolizeihubschraubers aus Bad Bramstedt hat bei einem Patrouillenflug über dem Mittelmeer den Aufgriff mutmaßlicher Drogenschmuggler ermöglicht. Der Hubschrauber vom Typ „Super Puma“ war im Rahmen der Operation Triton im Einsatz, wie die EU-Grenzschutzagentur Frontex am Freitag mitteilte.

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Ein Hubschrauber vom Typ „Super Puma“ ist derzeit zur Unterstützung der Grenzschutzagentur Frontex auf der Insel Lampedusa stationiert und gehört zur Fliegerstaffel Nord aus Bad Bramstedt.

Quelle: Frank Behling

Bad Bramstedt. Dabei sichteten die deutschen Polizisten nahe der albanischen Küste ein Schlauchboot mit zwei Außenbordmotoren. Bei der Annäherung klärte die Crew das Boot mit ihrer Kamera auf und konnte an Bord nur zwei Menschen orten. Statt mit Flüchtlingen war das Boot voll mit Paketen, in denen sich vermutlich Drogen befanden. Die Hubschrauberbesatzung meldete die Sichtung sofort an die italienischen und albanischen Behörden. Einsatzboote der italienischen Küstenwache und der italienischen Finanzpolizei Guardia di Finanza stoppten wenig später das Boot und nahmen beide Männer fest. Die Schmuggler hatten den Hubschrauber bemerkt und die Pakete über Bord geworfen, hieß es in der Frontex-Mitteilung. Was sie nicht wussten: Die Bundespolizeihubschrauber sind mit Hochleistungskameras ausgestattet, die die beiden Schmuggler bis zur Festnahme filmten.

 

Der Hubschrauber vom Typ „Super Puma“ ist derzeit zur Unterstützung der Grenzschutzagentur  Frontex auf der Insel Lampedusa stationiert. Er gehört laut Bundespolizei zur Fliegerstaffel Nord aus Bad Bramstedt. „Diese Hubschrauber sind seeflugtauglich und eignen sich für die Einsätze über dem Mittelmeer“, sagte ein Sprecher des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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