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Eine erste Spur in Oersdorf?

Nach Attacke auf Bürgermeister Eine erste Spur in Oersdorf?

Die Ermittler im Fall des hinterhältigen Überfalls auf Bürgermeister Joachim Kebschull Ende September halten sich bedeckt, verraten aber, dass sie „einen merkwürdigen Stock“ gefunden haben, der „schwer einzuordnen“ ist.

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Kebschull hatte sich Mitte des Jahres dafür ausgesprochen, dass vielleicht Flüchtlinge in einem Haus der Gemeinde untergebracht werden könnten.

Quelle: Wolfgang Maxwitat (Archiv)

Oersdorf. Das sagte am Dienstag Oliver Pohl, Sprecher der Polizeidirektion Kiel, unserer Zeitung. Entgegen anderen Gerüchten konnten an dem Gegenstand aber keine DNA-Spuren gefunden werden. „Wir sind jetzt in einer Phase, in der Hinweise aus der Bevölkerung abgearbeitet werden“, erklärte Pohl die Arbeit der Polizeibeamten. Das Kommissariat 5 (Staatsschutz) ist mit der Ermittlung betraut, da ein rechtsextremer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann.

Kebschull hatte sich Mitte des Jahres dafür ausgesprochen, dass vielleicht Flüchtlinge in einem Haus der Gemeinde untergebracht werden könnten. Daraufhin gab es anonyme Drohbriefe und letztlich den Überfall auf den Bürgermeister, der mehrere Tage in einem Hamburger Krankenhaus behandelt werden musste. Nach der jüngsten Einwohnerversammlung, in der Beamte des Staatsschutzes Zeugen dazu aufriefen, sich bei ihnen zu melden, hat es keine neuen Hinweise gegeben. Dennoch werde weiter unter Volldampf ermittelt, „wir gehen jeder Spur nach“, betonte Pohl. nib

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