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Feuer am Rutschturm

Bad Bramstedt Feuer am Rutschturm

Am Sonntagmorgen gegen 6.30 Uhr stand der Abenteuerspielplatz am Stormarnring in Flammen. Die Schäden wurden vom Bauhof rasch beseitigt.

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Kaum noch etwas von Vandalismus zu sehen: Am Sonntagmorgen stand die Rutsche (rechtes Foto) in Flammen und im großen Holzklettergerüst wurde vermutlich ein Lagerfeuer errichtet.

Bad Bramstedt. Eine Anwohnerin bemerkte in der Frühe das Feuer und alarmierte die Freiwillige Feuerwehr.

 Gebrannt hatte es gleich an zwei Stellen. Der Rutschturm trug den größten Schaden davon: Das komplette Dach wurde vom Feuer zerstört und ein Teil vom Boden des Turms. Außerdem gab es kleine Feuerschäden auf dem großen Holz-Klettergerüst, dem Herzstück des Spielplatzes.

 Die Polizei, die ebenfalls am Sonntag vor Ort war, geht von Brandstiftung aus. Verdächtigt werden Jugendliche, die sich in der Nacht zu Sonntag auf dem Spielplatz aufgehalten haben sollen. „Die Anwohnerin berichtete uns, dass vom Spielplatz aus die ganze Nacht Musik kam, bis morgens sechs Uhr“, sagt Polizeibeamter Daniel Lorenz. Dort hätten wohl Jugendliche gefeiert – und gezündelt. „Wir hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung. Die Jugendlichen würden wir natürlich gerne zur Rechenschaft ziehen“, sagte Lorenz (Hinweise an: 04192/39110).

 Zwei Mülleimer wurden als Feuerkörbe genutzt, berichtete die Polizei. Die Eimer selbst sind zerschmolzen. Während auf dem Holzgerüst nur ein geringer Brandschaden entstand – hier hatten die Jugendlichen vermutlich ein Lagerfeuer errichtet - muss der Rutschturm komplett ausgetauscht werden. „Wir schätzen den Schaden auf etwa 5000 Euro“, sagt Elke Busch von der Stadtverwaltung: „Das ist sehr ärgerlich.“

 Die kleineren Schäden, wie herausgetretene Bretter, hatten die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs schon gestern Morgen wieder repariert.

 „Wir haben gleich den ganzen Vandalismus beseitigt“, sagt Thomas Stattkus. Der Bauhofmitarbeiter ist für alle 15 Spielplätze der Stadt verantwortlich. „Dort lagen Holzbretter und zersplitterte Bierflaschen herum, es sah wirklich schlimm aus.“ Der Abenteuerspielplatz am Stormarnring sei sehr beliebt und werde gut besucht, weiß Stattkus. Vandalismus auf Spielplätzen komme leider hin und wieder vor: „So alle zwei bis drei Monate.“ Einmal wöchentlich schaut sich Stattkus alle Spielplätze an.

 Die Leiter des Rutschturms wurde vorsorglich entfernt, das zerstörte Dach ebenfalls. Bis es einen neuen Kletterturm gibt, kann die Rutsche nicht genutzt werden.

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