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Bau der Moschee beginnt

Nahe Bau der Moschee beginnt

Nach fast 30 Jahren beginnt die Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinde (AMJ) mit dem Bau einer Moschee an der Wakendorfer Straße in Nahe. Bereits 1989 hatten die Muslime dafür ein rund zwei Hektar großes Grundstück gekauft, doch der Bau verzögerte sich immer wieder.

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Der Präsident der Ahmadiyya-Gemeinde, Abdul Rauf (von links), sowie Mohammad Zafir Razzaq und Habib Ullah Tariq freuen sich über den Baubeginn der Moschee.

Quelle: Lutz Timm

Nahe. Auf der freien Fläche vor dem alten Bauernhaus im Ortskern ist der Grundriss bereits erkennbar. Hier soll in den kommenden Monaten ein Gebetshaus für die rund 400 Anhänger der Ahmadiyya-Muslime im Kreis Segeberg entstehen. „Unsere Moschee soll eine Begegnungsstätte mit viel Kontakt zur Bevölkerung werden“, sagt Habib Ullah Tariq, der in der Gemeinde der Präsident der Männer über 40 Jahre ist.

 Die Gemeinde kaufte 1989 das Areal und stellte 1990 den ersten Bauantrag. Mehrere Anträge zum Bau des Gotteshauses wurden abgelehnt, 2010 gab die Gemeindevertretung schließlich grünes Licht und genehmigte die Errichtung einer Moschee ohne Minarett, den Turm für den Rufer zum Gebet. Der Grundstein wurde ein Jahr später gelegt, doch die Arbeiten kamen zum Stillstand, weil die Deutschlandzentrale der AMJ in Frankfurt die ausschließlich auf Spenden ausgerichtete Finanzierung stoppte.

 „Im Dezember hat die Zentrale entschieden, dass es weiter geht“, sagte Tariq. Die zweigeschossige Moschee werde eine Grundfläche von jeweils 170 Quadratmetern haben, erläuterte er.

 Mohammad Dawood Majoka, der Pressesprecher der AMJ-Zentrale in Frankfurt, kündigte eine Bauzeit von rund zwölf Monaten an. Die Kosten seien noch nicht absehbar, Schätzungen gehen aber von rund 350000 Euro aus.

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