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Moschee-Bau für 2017 angekündigt

Nahe Moschee-Bau für 2017 angekündigt

Die seit über zehn Jahren in Nahe geplante Moschee wird noch in diesem Jahr gebaut, kündigte Habib Ullah Tariq aus Itzstedt für die Ahmadiyya-Muslim-Glaubensgemeinschaft bei deren Neujahrsempfang an. Das Gebäude ohne Minarett ist seit Jahren auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs geplant.

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Danial Wadood aus Kaltenkirchen, Pressesprecher der Ahmadiyya-Muslim-Glaubensgemeinschaft Nahe, begrüßte die Besucher des Neujahrsempfangs und moderierte das Abendprogramm.

Quelle: Alexander Christ

Nahe. „Wenn alles gut geht, kann noch im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden“, sagte Tariq, langjähriges Mitglied des Zentralrates der Ahmadiyya-Muslime und heutiger Präsident der über-40-jährigen Ahmadiyya-Muslime im Kreis Segeberg. Das Gebetshaus wird auf einer der Wakendorfer Straße zugewandten Fläche auf dem Gelände des Ahmadiyya-Gemeindezentrums errichtet. Der Grundstein dafür wurde bereits im Jahr 2011 gelegt.

 „Ein echter Muslim, dem die Lehren seines Glaubens bewusst sind, wird sich immer aufrichtig und loyal dem Land gegenüber verhalten, unter dessen schützendem Schatten er in Frieden lebt. Der Glaubensunterschied hält ihn nicht davon ab, seiner Regierung in Treue verbunden zu sein. Deutschland ist unser Heimatland, für das wir sogar zum Sterben bereit wären“, erklärte Iman Adeel Shad aus Kiel, höchstes geistliches Oberhaupt der Ahmadiyya-Muslim-Glaubensgemeinschaft in Schleswig-Holstein beim Neujahrsempfang in deren Naher Gemeindezentrum.

 Zum Empfang gekommen waren fast 60 Besucher, darunter etwa ein Dutzend Christen wie Kreispräsident Winfried Zylka. „Ich bin tief berührt und beeindruckt von dieser außergewöhnlichen Loyalität und dem klaren Bekenntnis Ihrer Religionsgemeinschaft zu unserem Land. Außerdem bewundere ich Ihr vielseitiges ehrenamtliches Engagement zum Wohl der Menschen, die hier leben“, sagte Zylka.

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