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Wieder Wechsel im Hambötler Huus

Negernbötel Wieder Wechsel im Hambötler Huus

Der nächste Pächterwechsel im Hambötler Huus steht bevor. Am 1. März übernimmt Benjamin Trautmann den sogenannten Markttreff in dem Gemeindehaus. Es ist bereits der sechste Anlauf, mit dem ein Hobby-Gastronom sein Glück in dem erst acht Jahre alten Haus in Negernbötel versucht.

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Das Hambötler Hus ist das Gemeindehaus von Negernbötel. Die kleine Gastronomie wird als „Markttreff“ betrieben.

Quelle: Patricia König

Negernbötel. Noch steht Gisela Bornhoeft am Tresen. Ihr einjähriger Vertrag war nicht verlängert worden. Die 61-Jährige aus Weede hat am 29. Februar ihren letzten Arbeitstag in Negernbötel, ein nahtloser Übergang auf den Nachfolger ist vorgesehen. Bürgermeister Dieter Beuk ist froh, dass es weitergehen kann mit der kleinen Gastronomie. „Benjamin Trautmann ist gut vernetzt im Dorf, seine Familie steht hinter ihm“, betont er. Trautmann wurde unter drei Bewerbern ausgewählt.

 Langfristigkeit sei angestrebt, sagt Beuk, und mit der niedrigen Miete komme die Gemeinde dem Betreiber entgegen. Ein Bistro und ein Saal stehen zur Verfügung. Der häufige Wechsel hinterm Tresen habe dem Ruf des Hauses nicht gut getan, weiß Beuk. Aus bitterer Erfahrung hat er gelernt: „Hier kommt kein Mensch zurecht, dem es nicht gelingt, mit den Vereinen in guten Kontakt zu treten, sie zu hegen und zu pflegen.“ Die Besucherzahlen findet der Bürgermeister insgesamt ganz ordentlich, es sei „immer was los“.

 „Jedem kann man es nicht Recht machen“, sagt Benjamin Trautmann (37). Aber er wolle sein „Bestes geben“. Die Bewirtung im Hambötler Huus wird für ihn ein zweites Standbein, im Hauptberuf arbeitet er als Elektro-Installateur.

 Ab 1. März wird der Neue renovieren und vorerst mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten starten: immer dienstags ab 18.45 Uhr, jeden Freitag in geraden Kalenderwochen ab 18.30 Uhr sowie bei Heimspielen der TSV-Mannschaften und anderen Ereignissen, zu denen Menschen ins Gemeindehaus kommen. Dann will er Getränke und Kleinigkeiten wie Currywurst mit Pommes oder Schnitzel anbieten. „Erst mal abwarten, wie sich der Betrieb entwickelt“, sagt Trautmann. Er hofft, wieder mehr Familienfeiern ins Hambötler Huus holen zu können, und arbeitet mit einem Catering-Service zusammen. Für weitere Anregungen sei er offen.

 Mutter Doris Trautmann leitet seit der Gründung den sogenannten Trägerverein, der Leben in das Haus am Dorfrand bringen will. Ihr ist es ebenfalls wichtig, dass die örtlichen Vereine sich dort gut aufgehoben fühlen.

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