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Stolz auf „eigene“ Straße

Wittenborn Stolz auf „eigene“ Straße

An der Bundesstraße 206, der Ortsdurchgangsstraße, wurde im Osten der Gemeinde ein neues Baugebiet für fast 30 Häuslebauer freigegeben. Eine Straße, die zu den künftigen Wohnhäusern führen wird, ist nach Gert Petzold benannt, der bis 2013 über 30 Jahre Bürgermeister von Wittenborn war.

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Stolz ist Wittenborns 75-jähriger Alt-Bürgermeister Gert Petzold (links), der mit seiner Ehegattin Hanne und seinem Nachfolger im Amt Thorsten Lange (rechts) den Straßennamen im Neubaugebiet enthüllte.

Quelle: harald becker

Wittenborn. Nahe des Baugebietes will das Land, lärmgeschützt, später einmal die A20 Bad Segeberg-Bad Bramstedt anlegen.

 Vor gut einem halben Jahr hatten Baufirmen mit der Erschließung der Fläche begonnen. Es wurden Versorgungsleitungen und Kanalisationsrohre vergraben und Bei der Kommunalwahl vor zwei Jahren hatte er nicht mehr kandidiert.

 „Es rührt mich und macht mich auch stolz, dass ich noch zu Lebzeiten so gewürdigt werde“, erklärte der sichtlich bewegte Ex-Bürgermeister, als er das Straßenschild mit der Inschrift „Bürgermeister-Petzold-Straße“ unter dem Beifall seines Nachfolgers Thorsten Lange und weiterer rund 120 Einwohner enthüllte.

 Um das Verweilen an der Straße im Neubaugebiet gemütlicher zu gestalten, kündigte Petzold ein Geschenk an, eine Bank. „Mein Nachfolger Thorsten Lange kann entscheiden, wo sie aufgestellt wird.“ Petzold hatte das Neubaugebiet noch zu seiner Amtszeit mit angeschoben.

 Knapp 1,5 Millionen Euro hat die Gemeinde investiert. Auf der rund zwei Hektar großen Fläche am nordöstlichen Ortsrand können 27 Baugrundstücke entstehen.

 „Allein die Erschließungskosten für die Straße betrugen rund 600000 Euro“, erläuterte Karsten Schnepel vom Planungsbüro ISS aus Bad Oldesloe. Das Unternehmen Grothe-Bau aus Lübeck hatte die Tiefbauarbeiten termingerecht fertiggestellt. „Es wurden beispielsweise 1200 Meter Bordsteine und 3000 Quadratmeter rote Pflastersteine eingebaut. Das sind insgesamt rund 150000 Steine, die per Hand verlegt worden sind“, rechnete Schnepel vor.

 Mit Größen zwischen 600 und 1000 Quadratmetern bei Verkaufspreisen von 65 bis 90 Euro je Quadratmeter bietet die Gemeinde die Bauplätze an, wie Bau- und Wegeausschussvorsitzender Siegfried Sarau erläuterte. 15 Grundstücke konnte die Gemeinde bereits verkaufen. „Als Bonbon zahlt die Gemeinde die Beurkundungskosten des Grundstückskauf, die bis zu 500 Euro betragen“, warb Bürgermeister Lange um weitere Neubürger.

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