6 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Einmalig in Schleswig-Holstein

Kaltenkirchen: Neue Kita Einmalig in Schleswig-Holstein

In der HamburgerStraße in Kaltenkirchen hat eine neue Kita ihren Betrieb aufgenommen. In dem Gebäude sind bereits Hort und Grundschule, was laut Bürgermeister Hanno Krause einmalig in Schleswig-Holstein ist.

Voriger Artikel
Drei Wochen buntes Programm
Nächster Artikel
Ab Januar herrscht im Markttreff Leben

Architekt Karsten Wulf (v.li.), Anke Kehrmann-Panten von der Stiftung Tausendfüssler und Bürgermeister Hanno Krause freuen sich über die neue Kindertagesstätte in Kaltenkirchen.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. „Ich vermisse in unserer Stadt nur noch eine Universität, sonst haben wir im Bildungsbereich alles“, meinte SPD-Fraktionschef Bernd Schädler bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Die neue Einrichung verfügt über Krippen- und Elementargruppen. Sie ist in der ehemaligen Gemeinschaftsschule Erich Kästner untergebracht. In dem großen Bau befinden sich außerdem eine Grundschule und ein Hort. „Somit haben wir unter einem Dach Betreuungsangebote für Jungen und Mädchen von der Geburt bis zu einem Alter von zehn Jahren“, so der Verwaltungschef: „Das ist einmalig in Schleswig-Holstein.“

Spezieller Parkplatz für 300000 Euro

Speziell für die Nutzer der Einrichtungen des Gebäudes gibt es dort einen „Kiss & Ride-Parkplatz“, den es so noch nicht in Kaltenkirchen gibt Auf einer separaten Fläche wurden 25 zusätzliche Parkplätze sowie einen 65 Meter lange Kiss & Ride-Zone erstellt. Damit soll den Eltern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Sprösslinge so sicher wie möglich zu den Einrichtungen zu bringen.  300000 Euro wurden dafür ausgegeben.

Mit gut 1 Million Euro deutlich teurer wurde der Umbau eines Ex-Schulteils in eine Kita. Weitere 125000 wurden in die Einrichtung investiert. Vom Bund gab es einen Zuschuss von gut 370000 Euro. Oersdorf steuerte knapp 38000 Euro bei, weil auch Kinder aus dem Ort dort unterkommen.

Die Kindertageseinrichtung ist für drei Krippen- und zwei Elementargruppen ausgelegt und bietet auf 640 Quadratmeter Nutzfläche Platz für 74 Kinder. Der Start begann mit 16 Lütten, so dass noch Aufnahmekapazität besteht.

Außenbereich ist 1800 Quadratmeter groß

Die Umbaupläne stammen vom Oersdorfer Architekten Karsten Wulf. Er sprach von einer großen Herausforderung, aus einer alten Schule eine neue Kita zu machen.Betrieben wird die Kita von der Stiftung Tausendfüssler.

Zur Anlage gehört auch ein 1800 Quadratmeter großer Außenbereich, der optisch in einen Krippen- und Elementarbereich unterteilt wurde. Geplant, gestaltet und mit neuen Spielgeräten und Bewegungsflächen ausgestattet wurde er vom städtischen Baubetriebshof. Und die Kindern nahmen das Angebot dort sofort mit Freude in Beschlag.

Von Klaus-Ulrich Toedter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3