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Guter Rat in allen Lebenslagen

Familienbüro in Bornhöved Guter Rat in allen Lebenslagen

Ein neues Team hat die Leitung des Familienbüros übernommen. Das Angebot in dem Beratungszentrum in der Lindenstraße 5 in Bornhöved wurde erweitert.

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Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz (von links) hieß den neuen Leiter der Beratungsstelle Marius Neuhaus und die Fachleute, die Rat in vielen Lebenslagen geben, im Alten Amt in der Bornhöveder Lindenstraße willkommen.

Quelle: Detlef Dreessen

Bornhöved. Bereits seit sieben Jahren gibt es guten Rat in verschiedenen Lebenslagen im Alten Amt. Besucher aus dem ganzen Norden des Kreises Segeberg finden dort jetzt noch mehr Anlaufstellen. „Wir freuen uns, dass die Schuldnerberatung der Verbraucherzentrale und die Wohnungsnotlagenberatung der Diakonie jetzt bei uns eingezogen sind“, sagt Marius Neuhaus. Er ist seit dem 1. Januar Koordinator des Familienbüros. Seit Anfang des Jahres ist der Verein „Therapiehilfe“ Träger der Einrichtung, die 2008 unter Leitung des Diakonischen Werkes eröffnet worden war.

 Ob Stress mit Ehepartner oder Eltern, Suchtprobleme oder finanzielle Sorgen: Wer der richtige Ansprechpartner ist, weiß Kornelia Loepert, als Empfangssekretärin und gute Seele des Hauses. Sie hört sich an, was den Besucher bedrückt und erklärt, wer zur Lösung beitragen könnte.Wenn Hilfe nicht im eigenen Hause angeboten werden kann, verweist sie auch an andere Stellen. „Auf jeden Fall bekommt jeder auf seine Frage einen Antwort“, versichert Neuhaus.

 Das soll schon ein neues Schild am Eingang des Gebäudes zeigen. Darauf verzeichnet sind auch Einrichtungen wie Ergotherapie und Kleiderkammer, die nicht zum Kerngebiet des Familienbüros gehören. „Trotzdem ist ein gemeinsamer Auftritt wichtig, weil es den Nutzern egal ist, welcher Träger hinter den einzelnen Angeboten steckt“, sagt Neuhaus.

 Die Schwelle, sich Hilfe zu holen, sei in den vergangenen Jahren gesunken, hat Neuhaus beobachtet. „Bei jungen Leuten ist es immer normaler. Die Themen sind nicht mehr so schambesetzt.“ Das hat auch Karen Callsen von Pro Familia festgestellt. „In sieben Jahren ist unser Bekanntheitsgrad gewachsen. Die Leute wissen jetzt, dass sie uns hier erreichen. Viel läuft über Mund-zu-Mund-Propaganda. Auch die Besuche der Schule haben dazu beigetragen.“

 Das Angebot hat sich der Nutzung entsprechend erweitert. Die Suchtberater beispielsweise sind nun täglich vor Ort.

 „Das ist eine wichtige Einrichtung“, findet Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz: „Die Bornhöveder lassen sich helfen.“ Die Finanzierung findet größtenteils über Zuwendungsverträge mit dem Kreis Segeberg statt. Aber auch die Gemeinde Bornhöved hilft in Form kostenloser Vermietung an Behördenlotsen, Wohnungsnotlagenberatung und Musikschule. „Und sie tut das gerne“, betont Schwarz.

 Am 19. Juni stellen sich alle Einrichtungen der Beratungsstelle mit einem Tag der offenen Tür vor. Im Rahmen eines Familienfestes informieren die Berater von 14.30 bis 17.30 Uhr über ihr Angebot, dazu gibt es Spiel und Spaß für alle Generationen.

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