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Neue Mensa bald wieder zu klein?

Bad Bramstedt Neue Mensa bald wieder zu klein?

Die Bauarbeiten an der Mensa der Grundschule Am Storchennest sollten eigentlich schon vor einem Jahr beginnen. Doch es gab immer wieder Verzögerungen. Mittlerweile ist aber der Rohbau schon weitgehend fertig. Doch die Mensa könnte schon bald wieder zu klein sein.

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Schulleiterin Franziska Frahm-Fischer informierte sich bei Reiner Witt vom Bad Segeberger Holzbauunternehmen Meineke über den Baufortschritt.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt. Schulleiterin Franziska Frahm-Fischer ist aber erst einmal froh, dass ein jahrelanges Provisorium in absehbarer Zeit zu Ende geht. Die Kinder müssen zurzeit noch im ehemaligen Hausmeisterhaus der Schule essen. Dort ist auch die Nachmittagsbetreuung untergebracht, so dass ein ständiges Umräumen nötig ist. „Wir essen in vier Schichten“, sagte die Schulleiterin. 70 Kinder nehmen täglich in der Schule eine Mahlzeit ein, in der Betreuung sind sogar 100 angemeldet.

 In dem Neubau, der an der Nord-West-Seite der Schule entsteht, können 38 Stühle um die Esstische gruppiert werden. Immerhin kann dann in zwei Schichten gespeist werden, was für Schulleiterin Frahm-Fischer schon einmal eine deutliche Erleichterung ist. „Für das nächste Schuljahr sind aber jetzt schon 120 Kinder angemeldet“, sagte sie. Wie viele davon in der Schule auch essen werden, steht noch nicht fest. Jedoch zeigt die Tendenz nach oben, sodass zwei Schichten schon bald nicht mehr ausreichen könnten.

 Der Schulverband als Betreiber der Grundschule hatte sich anfangs wegen der hohen Kosten schwer getan mit dem Mensabau, obwohl die Eltern massiv darauf drängten. Zeitweilig war eine Bausumme von einer halben Million Euro im Gespräch gewesen. Dann machte die Verbandsversammlung Abstriche vor allem bei der Dachkonstruktion. So verblieben Kosten von 395000 Euro. Dafür gibt es ein Flachdachgebäude mit einer Nutzfläche von gerade einmal 66 Quadratmetern. Neben dem Essensraum befinden sich in dem Anbau eine Verteilerküche - das Essen wird angeliefert -, ein Personal- und Lagerraum, Toiletten und ein Putzmittelraum. Das Rendsburger Architektenbüro Schüler, das seit kurzem Böller-Bahnemann heißt, hatte sich wegen der hohen Kosten auch an anderen städtischen Gebäuden schon öfter Kritik anhören müssen. Doch nach Angaben der Planverfasser ist die Mensa an der Grundschule in Massivbauweise nicht billiger zu haben.

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