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Neue Traglufthalle steht

Wahlstedt Neue Traglufthalle steht

„Spiel, Satz und Sieg“ – dieser Ausspruch geht nicht nur den Tennisspielern nach einem Erfolg gut von den Lippen, sondern zurzeit auch den Machern der neuartigen aufblasbaren Traglufthalle auf der Tennisanlage an der Nordlandstraße, die jetzt fertig ist.

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Ein besonderer futuristischer Blickfang nicht nur für eingeweihte Tenniscracks an der Nordlandstraße in Wahlstedt: die neu installierte riesige, weiß leuchtendeTraglufthalle, die drei Hartplätze der Tennisanlage überdacht. Arbeiter sind zurzeit mit der Einzäunung beschäftigt.

Quelle: Karsten Paulsen

Wahlstedt. Nach über einem Jahr der Vorbereitungen und zeitlichen Verzögerungen können die Tennisspieler erstmals Mitte September in der Dreifeldhalle endlich aufschlagen. Das gilt auch für die Mitglieder des Tennisclubs Rot-Weiß Wahlstedt. Dann kann auch der Geschäftsführer des Betreibers der Tennisanlage und Cheftrainer Tobias Meyer von der Topspin GmbH aufatmen. Die witterungsunabhängigen Hardcourtplätze ergänzten die beiden festen Tennishallen mit zusammen vier Plätzen, erläuterte Meyer. Mehrere Tennisspieler, Trainer und Fitnessteilnehmer halfen mit beim Aufbau der Halle.

 Bei dem Spezialbelag der drei neuen Hartplatzfelder unter dem Hallendach handelt sich um ein modernes, amerikanisches Produkt mit der Bezeichnung „Laykold“. Dieses gelenkschonende Gummigranulat biete den Spielern einen optimalen Komfort, erfuhr die Segeberger Zeitung.

 Die futuristisch aussehende Traglufthalle sei in Schleswig-Holstein einzigartig, versichert Tobias Meyer. Ihre Maße betragen 9,20 Meter Höhe, 56 Meter Länge und 36 Meter Breite. Die Halle könne schnell auf- und abgebaut werden. Das sei wichtig, da die Traglufthalle für die drei Außenplätze nur im Winterhalbjahr benötigt werde. Ihre Lebensdauer schätzt Meyer auf rund 20 Jahre. Über die Kosten des Projektes wollte der Geschäftsführer keine Angaben machen.

 Seit 1993 konstruiert und montiert das Unternehmen Paranet solche seilgestützten Traglufthallen, die eine auffällige Wabenstruktur aufweisen. In erster Linie kommt sie als Sporthalle für Tennis, Schwimmen und Eissport in Betracht. Freiluft-Plätze können durch die Zelthalle zu einem Bruchteil der Kosten einer konventionellen Festhalle für die Wintersaison nutzbar gemacht werden. Eine von Paranet entwickelte Thermo-Dual-Isolierfolie vermindert den Energieverbrauch bedeutend.

 Zudem wird künstliches Licht in der Allzweckhalle während des Tages nicht benötigt, da die Hallenfolien lichtdurchlässig sind. Eine Kombination aus Flexibilität und Verzicht auf Ballast sorgt für enorme Stabilität. Die Traglufthalle ist in vielen Punkten natürlichen Netzen ebenbürtig. Die hochstabilen, für Dauerbelastungen ausgelegten Drahtseile sind im Größenvergleich sogar dünner als ein Spinnfaden. Sie halten selbst Kräften stand, wie sie bei Orkanen entstehen, versichert das Unternehmen.

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Ein Artikel von
Karsten Paulsen

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