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60 Jahre Osterkirche

Neuengörs 60 Jahre Osterkirche

Am 1. Advent 1955 wurde die Osterkirche in Neuengörs eingeweiht. 60 Jahre später feierten rund 100 Besucher das 60-jährige Jubiläum der Kirchengemeinde Neuengörs und der Osterkirche mit einem Festgottesdienst und einer Festtafel im Gemeindehaus.

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Mitglieder des Kirchengemeinderates und Pastorin Gabriele Dreßler vor der 60 Jahre alten Osterkirche in Neuengörs nach dem Festgottesdienst.

Quelle: Karsten Paulsen

Neuengörs. Auch ein erster Entwurf der Osterkirche aus dem Jahr 1914 war zu sehen. Die Gemeinde Neuengörs hatte damals Land auf dem Osterkamp gekauft (daher auch der spätere Name Osterkirche) und es der Kirchengemeinde mit einem Zuschuss von 5000 Mark zur Verfügung gestellt. Der Bau der Kirche und des Pastorats wurde jedoch durch den Kriegsausbruch hinfällig, wie Bühnsdorfs Altbürgermeister Manfred Heinrich in einem Bildervortrag zur Geschichte der Kirchengemeinde und der Osterkirche schilderte..

 Erst 1955 erfolgte der erste Spatenstich für die jetzige Kirche auf einem Hügel des Osterkamps und die Grundsteinlegung durch Propst Sonntag. Der Hamburger Architekt Dr. Otto Kindt hatte für seinen Entwurf mit einem 10 Meter langen Kirchenschiff und dem 19 Meter hohen Turm den Zuschlag erhalten. Im Kirchenraum haben 150 Personen Platz, im Konfirmandenraum 50 und auf der Orgelempore noch 35 Besucher.

 Die Weihe war am 2. Adventssonntag. Zu dem Termin war der Turm allerdings erst halb hoch gemauert, nur eine große Glocke konnte klingen.

 Im Sommer 1956 wurde der Turm fertig gestellt. Im Herbst 1957 konnte das Pastorat bezogen werden. 1964 kamen zwei neue Glocken dazu. 1966 wurde das Harmonium durch eine Orgel ersetzt. 1982 kam das Gemeindehaus dazu. Bereits 1985 musste der Turm saniert werden. 1990 erfolgte die letzte Erweiterung des Friedhofs, der seitdem eine Fläche von rund 6200 Quadratmeter umfasst.

 Zur Kirchengemeinde gehören die Orte Altengörs, Bahrenhof, Bühnsdorf, Dreggers, Mielsdorf, Neuengörs, Söhren, Steinbek, Stubben, Wakendorf I und Weede.

 Die Festpredigt hielt vor rund 100 Teilnehmern Pastorin Gabriele Dreßler. In einem Gespräch zwischen ihr und dem Glaskünstler Uwe Fossemer aus Itzstedt, der 1998 und 2000 die Kirchenfenster des Gotteshauses gestaltete, wurden zum Teil unterschiedliche Deutungen angesprochen. Die Bilder der Kirchenfenster an der Nordseite stellen laut Fossemer unter anderem den Baum des Lebens, die Auferstehung und das neue Jerusalem dar. Die Fenster mit großen Tropfen an der Altarwand seien als Symbol des Heiligen Geistes und als Hinweis auf den dreieinigen Gott gedacht.

 

 

 Der Neuengörser Bürgermeister Thies Ehlers, Mitglied im Kirchengemeinderat, blickte in Vergangenheit und Gegenwart gleichermaßen. Die politische Gemeinde habe damals den Baugrund auf dem Osterkamp für die Kirchengemeinde gespendet; heute habe die Kirche vielfältige Angebote für Jung und Alt und kümmere sich auch um Flüchtlinge. Die Asylsuchenden brächten ihren Glauben mit - . „das fordert uns auf, auch unseren Glauben stärker zu zeigen“, mahnte Ehlers.

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Ein Artikel von
Karsten Paulsen

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