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Windpark-Bau ist gut im Plan

Neuengörs Windpark-Bau ist gut im Plan

Gut im Zeitplan ist die Herstellung der Wege zu den sechs neuen Windmühlenstandorten im Windpark Neuengörs-Weede. Im folgenden Bauabschnitt rammt eine Spezialfirma 32 Betonpfähle à 20 Meter Länge pro Standort als Stabilisierung für die später 150 Meter hohen Windmühlen in den Boden.

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Werner Schlaetel (von links) und Volker Schuldt von der Windprojekt GmbH sowie und Schachtmeister Olaf Kroll und Walzenfahrer Patrick Hardt von der Firma Gollan sind sehr mit dem Fortschritt der Wegearbeiten zu den neuen Windmühlenstandorten zufrieden.

Quelle: Patricia König

Neuengörs. Den guten Verlauf der Arbeiten bestätigten vor Ort Volker Schuldt und Werner Schlaetel von der Investorengesellschaft Windprojekt N-W. Bereits am 22. Arbeitstag erklärte der zuständige Schachtmeister der Firma Gollan, Olaf Kroll: „Es fehlt nicht mehr viel, dann haben wir die angekündigten 40000 Tonnen Schotter und Erde verlegt.“ Zusammen mit seinen vier Mitarbeitern hat er mit zwei Baggern, einer Raupe, einer Walze, einem Wegehobel und einem Trecker neue Wege durch die Felder geebnet und alte Wege verbreitert. Hilfreich dabei sei natürlich das Wetter gewesen, dazu gehörte auch der vornehmlich nächtliche Regen. „Wir benötigen viel Wasser zum Verdichten, da kam der Regen genau richtig“, erklärte Kroll. Zudem funktioniere die Zusammenarbeit und die Koordination mit der Windprojekt GmbH bestens.

 In dieser Woche werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann könnte es lauter werden, wenn die Gründungspfähle in den Boden gerammt werden. „Voraussichtlich wird das drei Tage pro Standort dauern“, schätzt Volker Schuldt. Anschließend werden die Fundamente aus Beton gegossen, die dann 40 bis 50 Tage aushärten müssen.

 Um den Transport der großen Mühlenteile zu vereinfachen, hatten Schuldt und seine Mitgesellschafter beim Bundesamt für Straßen und Verkehr angefragt, ob eine Extra-Autobahnabfahrt vom Parkplatz der A 20 in Höhe des Windparks ermöglicht werden könnte. „Die wurde uns zwar zugesagt, doch wir werden diese Zuwegung nun doch nicht bauen“, erklärte der Neuengörser. Man kenne den Boden dort nicht genau und deswegen könnte es über diesen Weg doch zu Schwierigkeiten mit dem Schwertransport kommen. Dafür Extra-Kosten in Höhe von 20000 Euro in Kauf zu nehmen, sei zu risikoreich.

 Deswegen bleibt es nun bei den geplanten Zufahrten für die großen Mühlenteile von der Abfahrt Geschendorf aus über Steinbek und Weede nach Neuengörs. Doch das dauert voraussichtlich noch bis zum Herbst.

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