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Bad Segeberg Sie geben der Jugend eine Stimme

Die Mitglieder des neuen Kinder- und Jugendbeirats stehen fest. Amtsleiter Karsten Immanns stellte den engagierten Rathaus-Nachwuchs im Bürgersaal vor.

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Sie bilden den neuen Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Bad Segeberg.

Bad Segeberg. Zum fünften Mal wurde solch ein Beirat gegründet, und zum zweiten Mal in Folge gab es keine Abstimmung über die Zusammensetzung. Der Grund: Es hatten sich nicht mehr Kandidaten gemeldet als Plätze in dem Gremium vorhanden sind. Drei bis elf junge Leute dürfen im Beirat mitmachen, und genau elf Interessenten waren es. Eine Schülerin sprang nun aber doch noch ab, weil ihre Familie aus Bad Segeberg wegzieht.

 Ohnehin war die Resonanz auf den Aufruf zur Kandidatur eher enttäuschend. Immerhin hatte die Stadtverwaltung rund 3500 Einwohner im Alter von 12 bis 19 Jahren angeschrieben – und nicht mal ein Dutzend reagierte darauf. Dafür sind es nun aber einige besonders engagierte Schüler von Dahlmannschule, Städtischem Gymnasium sowie den Gemeinschaftsschule am Seminarweg und im Schulzentrum, die sich zusammengefunden haben: Marieke Aden (12), Christin Ahlert (16), Charlotte Hartmann (13), Kira Hartwig (12), Paulina Mädche (13), Thorge Musfeldt (14), Jannik Richter (12), Jessica Schneider (12), Pia Sophie Simonsen (17) und Hellena-Mercedes Wagemann (15), die zur Vorsitzenden des Beirats gewählt wurde. Sie ist zugleich Delegierte für den Besuch der Stadtvertretung. Dort hat sie auch ein Rederecht und kann bei Jugendthemen das Wort ergreifen. Ähnlich sieht es in den anderen städtischen Gremien aus. Thorge besucht den Haupt- und Finanzausschuss, Paulina den Werkausschuss, Charlotte den Sozialausschuss und Christin den Bauausschuss. Zur stellvertretenden Beiratsvorsitzenden wurde Kira gewählt. Drei Mitglieder (Hellena-Mercedes, Christin und Thorge) haben auch bisher schon dem Kinder- und Jugendbeirat angehört - Christin und Thorge sogar schon in zwei Wahlperioden.

 Neben der Neueinrichtung einer Skaterbahn wollen sich die jungen Leute laut ihrer Vorsitzenden um die Ausrichtung weiterer Poetry-Slams (originelle Gedicht-Wettbewerbe) in der Mühle und, wie Jessica hinzufügt, um die Aufstellung einer Wand zum legalen Sprayen kümmern. „Am besten mitten auf dem Marktplatz“, sagt Hellena-Mercedes lachend. „Damit nicht mehr diese Hassparolen gesprüht werden.“ Zudem hätten Jugendliche viel Potenzial im Bereich Kunst.

 Die Sitzungen des Beirats finden ungefähr einmal monatlich statt und sind öffentlich. Kinder und Jugendliche sind aufgerufen, daran als Zuhörer teilzunehmen. Der Beirat will jeweils rechtzeitig bekanntmachen, wann er sich wo trifft. Unterstützt werden die jungen Leute von Verwaltungsmitarbeiterin Elke Rindt.

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