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Nachbarschaft stärken

Nahe Nachbarschaft stärken

Sorgen und Freude miteinander teilen, schnell und unbürokratisch in Notlagen helfen sowie für eine Verbesserung der Lebensqualität sorgen: Diese und andere Dinge, die den Alltag von Menschen erleichtern können, haben sich die Mitglieder des neu gegründeten Vereins „Wir sind Nahe“ auf die Fahne geschrieben.

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Die Schriftführerin des neu gegründeten Vereins „Wir sind Nahe“, Manuela Puschmann, die Vorsitzende Petra Fischer, Mitglied Marianne Meinert und der stellvertretende Vorsitzende Torsten Förste (von links) wollen durch ihre ehrenamtliche Arbeit Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität in ihrer Heimatgemeinde leisten.

Quelle: Alexander Christ

Nahe. Das Spektrum der freiwillig angebotenen Dienstleistungen ist bewusst breit angelegt und reicht von Gartenarbeit über Hilfestellung im Alltag und die Unterstützung von Hilfs- oder Pflegebedürftigen bis hin zum Austausch von Sach- oder Dienstleistungen sowie der Gestaltung gemeinsamer Freizeitangebote. „Wir verstehen uns als Ergänzung zu bereits bestehenden Hilfsinitiativen. Wir wollen Nachbarschaftshilfe anbieten, wie sie früher selbstverständlich war“, erklärte die Vorsitzende Petra Fischer. Die 56-jährige Hauswirtschaftsmeisterin und Ehefrau von Bürgermeister Holger Fischer war es auch, die die Idee für die Gründung des inzwischen 16 aktive Mitglieder zählenden Vereins hatte. „Das war im November letzten Jahres. Ich hatte von Nachbarschaftshilfeinitiativen in anderen Orten erfahren und mir gedacht, dass solch ein Hilfsangebot auch für Nahe eine gute Sache wäre.“

 Im Freundes- und Bekanntenkreis warb sie für ihre Idee. Mit Erfolg. In den folgenden Wochen und Monaten meldeten sich immer mehr Naher, die einen Beitrag leisten wollten, das Solidaritätsgefühl in der 2400 Einwohner zählenden Gemeinde zu stärken. Schon bald wurden im 14-Tage-Rhythmus, jeweils mittwochs ab 19 Uhr, regelmäßige Treffen im Dörphus organisiert. Auch eine Boule-Gruppe gründete sich. Nun wollten die Aktiven die Angelegenheit auf vernünftige Füße stellen und gründeten einen Verein.

 Wichtig ist es Petra Fischer und ihren Mitstreitern, dass Menschen, die Hilfe benötigen, keine Vereinsmitglieder sein müssen. „Wir versuchen zu unterstützen, wo es geht. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Religion der Nutznießer.“ In den nächsten Wochen und Monaten will der Vorstand konkrete Hilfsangebote formulieren und im Ort publik machen. Ein wichtiges Projekt in eigener Sache ist jedoch bereits organisiert: Am Sonnabend, 20. Juni, richtet der Vorstand im Rahmen des Fests der Generationen, das Freitag um 19 Uhr beginnt, auf der Bahn vor dem Dörphus einen Boule-Wettkampf für Einzelspieler und Gruppen aus. Beginn ist um 11.30 Uhr. Die Siegerehrung ist für 17.30 Uhr geplant.

 Wer sich entweder mit Ideen, Anregungen, Projekten und aktiver Arbeit in den Verein einbringen möchte oder Unterstützung in einer persönlichen Notlage benötigt, kann sich an Petra Fischer (Telefon 04535/6008) und Torsten Förste (Telefon 04535/297157) wenden oder bei der nächsten Zusammenkunft der Mitglieder am Mittwoch, 1. Juli, ab 19 Uhr im Dörphus to de Nah an der Mühlenstraße vorbeischauen.

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