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Alter Bauernhof kann teuer werden

Oersdorf Alter Bauernhof kann teuer werden

Die Debatte über die weitere Nutzung des gemeindeeigenen Bauernhofs an der Dorfstraße 5 in Oersdorf geht in die nächste Runde. Nun soll ein weiteres Architektengutachten eventuelle Möglichkeiten über die Zukunft des Gebäudes und des dazugehörigen Grundstücks bringen.

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Die Diskussion über die künftige Nutzung des gemeindeeigenen Bauernhofs an der Dorfstraße erhitzt seit über zwei Jahren die Gemüter im Dorf.

Quelle: Alexander Christ

Oersdorf. Zu dieser Entscheidung kamen die Mitglieder des Bauausschusses auf ihrer jüngsten Sitzung im Gemeindehaus.

Zuvor hatte ein aus ortsansässigen Experten und Gemeindevertretern bestehender Arbeitskreis mehrere Szenarien erarbeitet, wie das 1900 errichtete und mittlerweile sanierungsbedürftige Gebäude künftig genutzt werden könne. Diskutiert wurde unter anderem über eine Komplettsanierung und den Umbau der vorhandenen Bausubstanz, einen Abriss und die Schaffung von vier Wohnungen in einem Neubau. Letztendlich setzte sich eine Variante durch, die vorsieht, das Gebäude niederzureißen und an gleicher Stelle einen eingeschossigen Neubau mit vier bis sechs zwischen 40 und 80 Quadratmeter großen günstigen Mietwohnungen für Bürger des Ortes zu errichten.

Amtierende Bürgermeisterin will Gutachten abwarten

Die zweite Möglichkeit wäre der Verkauf der Immobilie an einen privaten Interessenten. Dies will die amtierende Bürgermeisterin Sieglinde Huszak (OeWV) unbedingt vermeiden. „Hier haben wir ein Sahnestück in bester Ortslage. Nun müssen wir die Ergebnisse des neuen Architektengutachtens abwarten und dann prüfen, ob ein Abriss und Neubau wirtschaftlich vertretbar ist.“ Die Kosten für ein solches Gutachten lägen bei etwa 2000 Euro. Sieglinde Huszak: „Dieses Geld sollten wir noch einmal investieren.“ Dem Vorschlag stimmte das Gremium einstimmig zu.

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