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Genug Platz zum Feiern

Oktoberfest bei Möbel Kraft Genug Platz zum Feiern

In München brachen die Zahlen beim Oktoberfest ein, in Bad Segeberg legten sie zu: Es herrschte wieder großer Andrang bei Möbel Krafts Hüttengaudi. Vier Wochenenden lang lädt das Möbelhaus in sein deutlich vergrößertes Festzelt ein - und die Erweiterung bewährt sich bereits.

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Matthias Gosch (links) und Jörn Boller aus Bad Segeberg schmissen sich stilecht in zünftige Lederhosen.

Quelle: Matthias Ralf

Bad Segeberg. Eine Warteschlange gab es diesmal nicht, weil statt 2500 Menschen bis zu 3000 mitfeiern konnten.

 Viele Besucher kamen in Lederhosen oder Dirndl zum Schwofen. Mit Weißwurst, Leberkäs´, Schweinshaxe, Brezeln und anderen bayrischen Spezialitäten wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Tausende Maßkrüge wanderten bereits an den ersten drei Tagen über die Theke. Live-Auftritte, DJs und originelle Bands sorgen für ein umfangreiches Rahmenprogramm.

 Am Sonnabend wurde mit Discjockey Bernd Sitzenstock geschunkelt. In den kommenden Wochen werden zehntausende Besucher erwartet. Der Eintritt in das Festzelt ist nach wie vor frei. Wer einen Sitzplatz ergattern will, sollte rechtzeitig am Abend da sein.

 Möbel-Kraft-Mitarbeiter Jan Dunker aus Rickling ist im sechsten Jahr der Restaurantleiter beim Oktoberfest. Zusammen mit seinem Kollegen Dirk Wagner kümmert er sich um den Küchenbetrieb. „Wir haben rund 75 Mitarbeiter, die für die Bewirtung eingesetzt sind.“ Mit dem etwas ruhigeren Beginn am Freitag war er zufrieden. „Das ist am ersten Tag immer so.“ Dafür war am Sonnabend und Sonntag war schon wesentlich mehr los.

 Die Gäste waren mit dem Auftakt ebenfalls glücklich. „Es ist klasse hier! Super Stimmung!“, schwärmte Anna Schiffer aus Kaltenkirchen. Zusammen mit ihrer Freundin Maja Thies aus Winsen hatte sie sich ins Dirndl geschmissen und erlebte eine tolle Zeit im Festzelt.

 Ein besonderes Wiedersehen gab es beim Oktoberfest für Freunde aus Europa: Franzosen, Dänen, Luxemburger und Deutsche, die sich vom European Peoples' Festival kennen, trafen sich in der blau-weißen Gemütlichkeit. „Wir haben uns spontan verabredet“, erzählte Matthias Gosch. Der Bad Segeberger fährt seit einigen Jahren mit zu dem Festival, bei dem sich Menschen aus rund 15 Nationen in sportlichen und kulturellen Wettkämpfen messen. Dabei sind viele Freundschaften entstanden, die über die Veranstaltung hinaus gepflegt werden. „Zu einigen EPF-Teilnehmern haben wir ein besonders inniges Verhältnis. Wir verabreden uns in unregelmäßigen Abständen zu privaten Feiern.“

 Im vergangenen Jahr haben sich einige Franzosen und Deutsche bereits auf den Weg nach Dänemark gemacht, um in Frederikssund gemeinsam Silvester zu feiern. Diesmal bot das Oktoberfest den passenden Rahmen. „Das war eine Idee der Dänen, die von der Veranstaltung bei Möbel Kraft gehört haben“, sagt Matthias Gosch. Über soziale Netzwerke im Internet wurden schnell Übernachtungsmöglichkeiten organisiert – Abholservice vom Flughafen und Grillfest im Garten eines Bad Segeberger EPF-Mitfahrers inklusive.

 „Es ist toll, dass wir unsere Freunde nicht nur im Juli sehen können. So bleibt man in Kontakt und kann sich spontan wiedersehen“, sagte Mona Teegen aus Leezen. Die europäischen Gäste waren ebenfalls begeistert. „Wir freuen uns, nach 2014 wieder in Bad Segeberg zu sein“, sagte Aurore Belaud aus Frankreich. „Bad Segeberg hat sehr viel zu bieten.“ Das Liedgut und die bayerischen Trachten erwiesen sich für die Luxemburger, Franzosen und Dänen zwar als etwas gewöhnungsbedürftig, aber beim Feiern machten sie aber sehr gerne mit. „Bad Segeberg ist eine schöne Stadt mit netten Menschen. Wir kommen immer wieder gerne“, sagte Lars Seerup Jørgensen aus Dänemark, der bereits im Jahr 2015 mit Freunden aus Frederikssund einen Abstecher zum Oktoberfest gemacht hatte.

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