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Lange geplant, lange gefeiert

Kaltenkirchen Lange geplant, lange gefeiert

Das Osterfeuer im Freizeitpark ist jedes Jahr eines der größten Familienfeste in Kaltenkirchen. Diesem Ruf ist die Veranstaltung auch diesmal wieder gerecht geworden. Rund 1500 Kinder und Erwachsene strömten bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein auf das Gelände.

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Verkleidet als Osterhase verteilte DRK-Vorstandsmitglied Sabine Hopp Naschis an zahlreiche Kinder. Auch Saphira Wittgrefe (5) aus Kaltenkirchen bekam etwas ab.

Quelle: Alexander Christ

Kaltenkirchen. Organisiert wurde die Feier wie immer vom Technischen Hilfswerk (THW) und vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Die Besucher wurden mit einem abwechslungsreichen Programm für ihr Kommen belohnt. Höhepunkt für die Lütten war die Suche nach versteckten Naschis. An den Hügeln des Freizeitparks hatten die Veranstalter drei Areale abgesteckt, auf denen die Kinder nach dem Startsignal Schoko-Osterhäschen, kleine Gummibärtüten, Bonbons und andere Leckereien erbeuten konnten. Gesucht wurde in drei Altersklassen. Wer wider Erwarten leer ausging, weil andere Kinder schneller waren, brauchte sich nicht zu grämen. Schon wenige Minuten nach der Schatzsuche tauchte DRK-Vorstandsmitglied Sabine Hopp im Osterhasenkostüm auf und verteilte weitere Süßigkeiten an die Kinder. Die Kleinen konnten sich außerdem auf einer großen Hüpfburg sowie auf einer zehn Meter hohen Rutsche austoben.

 Als gegen 17.30 Uhr das Osterfeuer entzündet wurde, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Fast 100 Kubikmeter Knickholz hatten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs herbeigeschafft und zu einem gewaltigen, fast acht Meter hohen Stapel aufgetürmt.

 Das Kaltenkirchener Osterfeuer muss jedes Jahr lange im Voraus geplant werden, denn von den Behörden sind zahlreiche Genehmigungen einzuholen. „Bereits Wochen vorher haben wir die Aufgaben untereinander verteilt“, erklärte Sabine Hoop. Das THW kümmerte sich unter anderem um den Transport von Hüpfburg und Riesenrutsche sowie um die Installation der Technik. Das DRK war federführend für das Animationsprogramm zuständig. 32 Ehrenamtler beider Organisationen sorgten für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Ein Dank des Veranstalter-Teams galt der Geschäftsleitung des Kaltenkirchener Warenhauses Famila, das 50 Überraschungseier für die Ostereiersuche gespendet hatte.

 „Das Fest war rundum gelungen. Alle Beteiligten waren voll und ganz zufrieden“, zog THW-Zugführer Andreas Barkowsky ein positives Fazit. Erst kurz vor 22 Uhr seien die letzten Besucher nach Hause gegangen.

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