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Grüne Ideen in voller Pracht

Park & Garden Grüne Ideen in voller Pracht

Zwar ohne den bekannten Gartenwettbewerb, aber mit der gewohnten Fülle von Anregungen ist die Verkaufsausstellung Park & Garden gestartet. Noch bis Sonntagabend präsentieren mehr als 200 Aussteller ihre Pflanzen, Produkte und Handwerkskunst auf dem Stockseehof in Stocksee. 30000 Besucher werden erwartet.

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Park & Garden auf dem Stockseehof: Schönes in schöner Umgebung lockt Tausende in den Segeberger Nordkreis.

Quelle: Petra Stöver

Stocksee. Einer der „Neuen“ bei Park & Garden ist Franz Eisl, der aus Gmunden in Österreich hochwertige Wohnaccessoires und Mode mitgebracht hat. „Das gibt es nur bei uns“, behauptet der Geschäftsführer und Eigentümer von „Stillsegler“ und zeigt die edlen Eigenkreationen wie Jacken, Taschen und Gläser. Sein Anliegen: Die Marke bekannter machen „bei einem Publikum, das hohe handwerkliche Dinge versteht“. Vom Veranstalter-Eehepaar Baur war er angesprochen worden und ist zum allerersten Mal überhaupt auf einer Gartenmesse vertreten. Er verspricht sich von den nächsten Tagen „viele gute Gespräche mit sympathischen Kunden“.

 Das sieht Katja Voigt von Ambiente (Blumen und Accessoires) aus Bad Segeberg genauso. Während sei einen kleinen Kranz bindet, beantwortet sie Fragen der Besucher und gibt Tipps. „Das ist hier eine gute Möglichkeit, auf unser Handwerk aufmerksam zu machen“, sagt die Blumenfreundin. Deshalb sei das Geschäft aus der Kurhausstraße nach zweijähriger, personell bedingter Pause auch gerne wieder auf den Stockseehof gekommen. „Wir haben hier schon viele Kunden gewonnen.“

 Das möchte auch Johanna v. Gilsa am Sonntagabend sagen können. Sie ist erstmals mit ihrer eigenen Kollektion aus leichten, praktischen Kleidersäcken und Reiseaccessoires aus der Nähe von Hannover angereist. Sie teilt sich den Stand mit einer anderen Ausstellerin und freut sich „auf viele Bestellungen“.

 Erstmals seit Jahren verlief der Eröffnungsempfang ohne aktuellen Gartenwettbewerb. Die Veranstalter haben ihr Konzept leicht überarbeitet und wollen nur noch alle zwei Jahre zur grünen Konkurrenz aufrufen. In den Jahren dazwischen steht eine besondere Anlage im Fokus. Aktuell ist es ein von Fenna Graf aus Ascheberg gestalteter Gräsergarten, in dem Pflanzen in Grün, Weiß und Grau dominieren. Sie habe sich bewusst gegen Buntes entschieden, um mit der stark strukturierten Fläche eine ruhige Wirkung zu erzielen.

 Einen Kontrapunkt dazu setzt der Publikumsliebling 2015, der bunte „Garten meiner Kindheit“ von Angelika Fabricius. Sie wurde mit 3000 Euro belohnt. Rund 60000 Leute hatten im vorigen Jahr die Stockseer Schaugärten besichtigt, 8596 vergaben Punkte, fast 4000 votierten für Fabricius, die 2015 auch den Preis der Fachjury erhalten hatte. Ihr Nutzgarten komplettiert die Anlage der im Laufe der Jahre prämierten Schaugärten, die immer schöner werden.

 Das Motto für den Gartenwettbewerb 2017 steht bereits fest: Der Vorgarten – mehr als nur der Weg zur Haustür.

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