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Park wird schöner

Bad Segeberger Südstadt Park wird schöner

Ein Park für alle Generationen soll in der Südstadt entstehen – die öffentliche Grünfläche mit 14700 Quadratmetern gibt es bereits seit vielen Jahren.

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Im Frühjahr soll mit der Verschönerung des Südstadtparks begonnen werden. Die Wünsche der Anwohner wurden bei der Gestaltung berücksichtigt.

Quelle: gik

Bad Segeberg. Wie sie sich verschönern und verbessern ließe, beriet jetzt der Stadtteilbeirat, der sich im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ in den Räumen der Evangelischen Familienbildungsstätte traf.

 So sind Sitzecken mit Tischen geplant; einige davon überdacht, damit man sich dort mal zum Kaffeetrinken treffen kann. Im oberen Teil, neben dem Rodelberg, soll aus dem vorhandenen, befestigtem Platz ein Bolzplatz entstehen, die bisherigen Fußballtore auf der großen Wiese werden abgebaut. „Der neue Boden für den Bolzplatz soll aus einem Material sein, der nicht viel Lärm macht“, erklärte Bauamtsleiterin Antje Langethal.

 Die Beleuchtung wird verbessert, vor allem dort, wo der Weg durch den Park traditionell als Schulweg von Kindern genutzt wird, die zur Franz-Claudius-Schule an der Falkenburger Straße oder zum Schulzentrum (der jetzigen Schule am Burgfeld) wollen. Gerade in den Monaten, in denen es morgens noch nicht hell ist, ist es hier zu dunkel, so dass die Kinder manchmal Angst haben. Auch bei den Zugängen zum Park soll nachgebessert werden, damit die Barrierefreiheit überall gegeben ist.

 Die bisherigen Wege bleiben bestehen, werden aber durch eine neue „wassergebundene Decke“ (also kein Asphalt) verbessert, sodass auch bei starkem Regen keine Pfützen oder Schlammlöcher entstehen, wie es zurzeit noch der Fall ist. Besonders für ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind oder mit dem Rollator unterwegs, sei das wichtig und gewünscht worden. „Von den Senioren kam auch die Bitte nach einem neuen Weg, der quer über die Grünfläche führt und so auch einen kleinere Runde beim Spaziergang möglich ist“, erklärte Ute Heldt vom Amt für Stadtplanung. Für sie war das ein ganz entscheidender Hinweis: „Es ist so wichtig, die Leute vor Ort zu fragen.“

 „Es war eine gute und konstruktive Sitzung“, sagte Ute Heldt anschließend. Trotz der Sommerferien waren fast alle Beiratsmitglieder gekommen; mit weiteren Interessierten kamen so rund 25 Interessierte zusammen. In einer ersten Planungsphase für den Südstadtpark war zunächst ein Investitionsbedarf von 306000 Euro errechnet worden. Mittlerweile belaufen sich die geschätzten Kosten auf 327000 Euro, dazu kommt noch die Summe, die für die Planung fällig wird. „Wir liegen etwas drüber, das ist aber normal“, beruhigte Ute Heldt die Diskussionsrunde, denn sofort war die Frage aufgekommen, an welcher Stelle die Mehrkosten wohl eingespart werden müssten. „Es muss nicht auf Teufel komm raus gestrichen werden“, sagte die Vertreterin der Stadt, was aber keinesfalls heißen soll, dass „Geld keine Rolle spielt“. Vielmehr sei es im Rahmen solcher Projekte nicht unüblich, dass Kosten durchaus in dieser Größenordnung von der ersten Planung abweichen.

 Am 9. September wird im Bad Segeberger Ausschuss für Bauen und Umwelt über die Parkpläne abgestimmt, anschließend wird im Kieler Ministerium geprüft. „Danach findet die Ausschreibung statt, und im Frühjahr 2016 kann mit den Baumaßmaßnahmen begonnen werden.“ Die Kosten werden zu zwei Dritteln vom Land Schleswig-Holstein, zu einem Drittel von der Stadt Bad Segeberg übernommen. „Wir haben jetzt die Mittel aus dem Programm Sozial Stadt, und die müssen nun auch zeitnah ausgegeben werden“, erklärte Ute Heldt.

 Von Seiten des Beirats gab es keine Einwände. Dessen Mitglieder hatten um diesen weiteren Besprechungstermin gebeten, da sie sich genauer informieren wollten. Nun aber waren alle Unklarheiten beseitigt und es wurden detaillierte Entscheidungen gefällt – wie zum Beispiel, welche Art Bänke es sein werden, die zusätzlich aufgestellt werden, und wo das geschieht.

 Die Sitzungen des Stadtteilbeirats, der die Umsetzung des von der Stadtvertretung unlängst einstimmig beschlossenen Programms „Soziale Stadt“ seit Herbst vorigen Jahres begleitet, könnten gern noch von mehr Anwohnern besucht werden, meint Ute Heldt: „Die Treffen sind immer öffentlich.“

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