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Zwei Männer nach Raubüberfällen festgenommen

Polizei Zwei Männer nach Raubüberfällen festgenommen

Spezialkräfte der Polizei aus Brandenburg und Schleswig-Holstein sowie Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Bad Oldesloe haben Freitag zwei 22 und 27 Jahre alte Männer nach Raubüberfällen auf Edeka-Märkte festgenommen.

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Die Polizei hat zwei Täter festgenommen.

Quelle: dpa

Kiel/Bad Oldesloe. Am 26. Dezember 2015 wurde der stellvertretende Marktleiter eines Edeka-Marktes in Schwarzenbek in seinem Wohnhaus in Grabau von maskierten und bewaffneten Männern überfallen und anschließend mit einem Wagen nach Schwarzenbek zu dem Markt  gebracht. Dort zwangen die Täter den Angestellten, sie in die Filiale zu lassen. „Die Tatverdächtigen raubten mehrere tausend Euro Bargeld“, sagte Axel Bieler, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel. Den Mann ließen die Entführer gefesselt zurück. Im Rahmen der Ermittlungen durch die Kriminalinspektion Bad Oldesloe erhärtete sich nach Angaben von Bieler der Tatverdacht gegen einen 27-jährigen albanischen Staatsangehörigen und einen 22-jährigen Deutschen.

Nach den Informationen der Kripo wollte der 27-Jährige am 18. März mit dem Auto in den Kosovo reisen. Die Staatsanwaltschaft Kiel ordnete sofort die Festnahme an. Beamten der Polizei Brandenburg konnte den 27-jährigen auf der A 13 stoppen und vorläufig festnehmen. Der 22-jährige mutmaßliche deutsche Komplize wurde ebenfalls auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel in seiner Wohnung in Bad Segeberg von Spezialkräften der Polizei gestellt, so Bieler. Beide Männer wurden beim Amtsgericht Kiel einem Richter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl.

Gegend den 27-Jährigen besteht der dringende Tatverdacht, den Überfall in Schwarzenbek im Dezember begangen zu haben. Der 22-Jährige wird ebenfalls der Tat in Schwarzenbek sowie eines Raubüberfalls am 19. Dezember 2015 in Stelle (Niedersachsen) verdächtigt. Zudem werden beiden beschuldigt, am 25. Februar 2016 eine Überfall auf einen Edeka-Marktes in Wrist (bei Itzehoe) geplant zu haben. Beide sitzen seit dem 18. März 2016 in der Justizvollzugsanstalt in Neumünster. Ob sie für weitere Überfälle in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg in Frage kommen, wird derzeit ermittelt.

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Günter Schellhase
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