7 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Preise für Schulbau galoppieren davon

Bad Bramstedt Preise für Schulbau galoppieren davon

Die Auftragsbücher der Unternehmen sind voll, also steigen ihre Preise: Das macht es der öffentlichen Hand auch in Bad Bramstedt schwer, dringende Investitionen zu realisieren. So zum Beispiel dem Schulverband, der die Gemeinschaftsschule Auenland unbedingt erweitern muss.

Voriger Artikel
Rewe-Ansiedlung: Gegner optimistisch
Nächster Artikel
Chorleiterin geht mit Bedauern

Am Ostflügel der ehemaligen Hauptschule soll die Gemeinschaftsschule um einen Anbau für weitere Klassenräume erweitert werden.

Quelle: Anna Maria Persiehl

Bad Bramstedt. Die Schulverbandsvertretung sollte eigentlich in ihrer jüngsten Sitzung in Hitzhusen die Bauhauptgewerke in Auftrag geben, sodass die Arbeiten am ersten Ferientag, dem 24. Juli, hätten beginnen können. Der städtische Bauamtsleiter Udo Reinbacher, der auch für die Bauvorhaben des Schulverbandes zuständig ist, brachte allerdings eine Hiobsbotschaft mit in die Sitzung: Nicht rund 420000 Euro, wie der Architekt die Kosten für die ersten Arbeiten bei der Erweiterung geschätzt hatte, sondern 570000 Euro hatte die erst zwei Tage zuvor stattgefundene Submission ergeben. Die Bandbreite der Angebote hat nach Reinbachers Darstellung sogar bis zu 900000 Euro gereicht.

Der Schulverband hat sich für die Erweiterung der Auenlandschule um einen Anbau an der ehemaligen Hauptschule entschieden. An der Ostseite des Gebäudes sollen vier Klassenzimmer und weitere Räume sowie Toiletten errichtet werden. Der Verband geht von Gesamtkosten in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro aus. Notwendig ist die Erweiterung, da die Gemeinschaftsschule im kommenden Schuljahr zwei weitere Klassen dazubekommt.

Der Bauamtsleiter empfahl, den Auftrag für die Hauptgewerke erst einmal nicht zu vergeben, zeitlich etwas nach hinten zu verschieben und die weiteren Gewerke ebenfalls schon auszuschreiben, „um ein genaueres Bild zu bekommen“. Anfang August könnte mit den Angeboten für die weiteren Gewerke Greifbares vorliegen. „Dann wären 85 Prozent der Auftragssummen belegt“, sagte Reinbacher. Von der Lösung, günstigere Angebote für Arbeiten in den Wintermonaten zu erzielen und somit die Ausschreibungen noch weiter hinauszuzögern, hält der Bauamtsleiter nichts. „Das derzeitige Niveau wird sich auch über den Winter halten.“

Von Anna Maria Persiehl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3