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Treff für junge Mütter

Pro Familia Bad Segeberg Treff für junge Mütter

Beim „Mamma-Mia-Montagstreff“ können junge Schwangere und Mütter gemütlich zusammensitzen, Kontakte knüpfen, sich austauschen und von den Pro-Familia-Beraterinnen Unterstützung bekommen. Viele junge Mütter sind alleinerziehend oder fühlen sich in ihrer Situation sehr allein.

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Nadja Ehlers (links) und Karen Callsen von der Pro-Familia-Beratungsstelle in Bad Segeberg bieten ab sofort den „Mamma-Mia-Montagstreff“ für junge Schwangere und Mütter bis 25 Jahre an.

Quelle: Gisela Krohn

Bad Segeberg. Das neue Angebot der Bad Segeberger Beratungsstelle in der Schillerstraße 14a will Frauen im Alter bis 25 Jahre die Möglichkeit bieten, mit ihren ganz eigenen Fragen und Bedürfnissen eine Anlaufstelle zu haben. „Es ist ein offenes, vierzehntägliches Angebot für werdende Mütter und junge Frauen mit ihren Kindern bis zum Alter von zwei Jahren“, erklärt Karen Callsen, Leiterin von Pro Familia in der Kreisstadt. Jeweils am ersten und dritten Montag im Monat findet es statt.

 Zusammen mit Pädagogin Nadja Ehlers begleitet sie die Gruppe. „Wer anfangs nicht allein kommen mag, kann gerne zum Beispiel eine Freundin oder Schwester mitbringen“, sagt Nadja Ehlers. Zuallererst gehe es darum, einfach in entspannter Atmosphäre mit Gleichaltrigen in ähnlicher Situation zu klönen und sich eventuell anzufreunden.

 Beraterin Callsen weiß von der Überforderung, manchmal auch Bevormundung durch die Eltern. Die Stigmatisierung durch gesellschaftliche Vorurteile wegen des noch jungen Alters für eine Mutterschaft setzt vielen Frauen zu. „Hier können sie sich unkompliziert professionellen Rat zur Bewältigung ihres Alltags holen und dabei Ängste abbauen“.

 Eine Erweiterung des „Mamma-Mia-Montagstreff“ durch die Einbeziehung einer Familienhebamme ist geplant, und Infoveranstaltungen, zum Beispiel zu Themen wie „Ausbildung in Teilzeit“ oder „Elternsein trotz Trennung“, sind denkbar. „Dieses Angebot aus dem Bereich Frühe Hilfen für Familien will Unterstützung von Anfang an leisten und wird jetzt dankenswerter Weise gefördert“, schildert die Pro-Familia-Leiterin. „Ich hatte schon länger vor, so eine Gruppe anzubieten, denn die jüngeren Frauen fühlen sich in Gesprächsrunden mit älteren Müttern nicht so recht wohl – sie brauchen einen eigenen Treffpunkt.“

 Durch das Landesprogramm „Schutzengel vor Ort“ – ein Programm des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung – gab es nun 1446 Euro Zuschuss und von der Sparkasse Südholstein eine finanzielle Unterstützung von 400 Euro. Bis Ende des Jahres wird die Gruppe angeboten, danach wird entschieden, ob sie in 2017 weitergeführt wird.

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